Gemeinde Wrestedt unterstützt das Aufstellen von Sitzgelegenheiten in der Gemarkung

Zehn Bänke zum Durchatmen

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Damit Sapziergänger auch mal eine Pause einlegen und die Landschaft genießen können, sollen jetzt in der Gemeinde Wrestedt zehn Ruhebänke aufgestellt werden.

Wrestedt. Ruhebänke bieten Spaziergängern die Möglichkeit, eine Pause einzulegen und meist auch einen schönen Blick über die Landschaft zu werfen. Nach Ansicht der Ortsverbände des SoVD in der Gemeinde Wrestedt sind es aber zu wenig.

Sie haben der Gemeinde insgesamt 46 Standorte vorgeschlagen, an denen Ruhebänke aufgestellt werden sollten. Jetzt haben Bau- und Verwaltungsausschuss beschlossen, das Aufstellen von zunächst zehn Bänke mit 2500 Euro zu unterstützen.

„Für jede Bank ist ein Pate vorhanden“, sagt Ratsmitglied Peter Ramünke (SPD), der zusammen mit dem SoVD-Ortsverbänden das Konzept erstellt hat. Diese würden sich ehrenamtlich um die Pflege der Banken kümmern. Zudem habe sich auch ein Team gefunden, das ehrenamtlich die Bänke aufstellen wird. Es sei nie darum gegangen, an allen 46 im Konzept genannten Standorten gleichzeitig Bänke aufzustellen. Die Konzeption sei immer von einem Prozess über mehrere Jahre ausgegangen. Auch im Angesicht der hohen Summen, mit denen sich der Bauaussschuss ansonsten beschäftige, seien die 2500 Euro keine zu große Belastung für den Haushalt.

„Wir sehen zwar teilweise keine Notwendigkeit an allen genannten Standorten Bänke aufzustellen. 2500 Euro für neue Bänke im Jahr auszugeben, geht in Ordnung. Das ist kein Problem“, sagt CDU-Ratsmitglied Dieter Schoop.

Wo die ersten zehn Bänke jetzt genau aufgestellt werden, wird laut Ramünke in den nächsten Wochen neben anderen Details – wie dem genauen Modell der Bänke – geklärt. Wichtig sei aber, dass sich kein Ort in der Gemeinde übergangen fühlt, so Ramünke.

Deshalb werde jetzt mit den jeweiligen Vorsitzenden der SoVD-Ortsverbände geklärt, wo eine Ruhebank aus ihrer Sicht am dringendsten aufgestellt werden soll. Die Bänke selbst würden je nach gewählten Modell dann ungefähr 50 bis 250 Euro kosten. „Ich hoffe, dass im Herbst die ersten Ruhebänke dann stehen“, sagt Ramünke.

Der Vorsitzende des SoVD-Wrestedt Karlheinz Borrmann hat schon weitergehende Pläne. Sein Ziel: Er will, die Ruhebänke zu Notfallbänken wie in Bienenbüttel machen. „Die Ruhebänke können nur ein erster Schritt auf dem Weg dorthin sein“, sagt er.

Von Lars Lohmann

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