CDU-WGA-Gruppe in der Samtgemeinde Aue beantragt Kinderferienbetreuung zum neuen Schuljahr

Aue will Angebot wie Bienenbüttel

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So wie in Bienenbüttel soll auch die Samtgemeinde Aue ab dem nächsten Schuljahr eine Kinderferienbetreuung anbieten, fordert die CDU-WGA-Gruppe im Samtgemeinderat.

Wrestedt/Bad Bodenteich. Die Ferien stehen vor der Tür, die Kinder freuen sich auf die freien Tage. Doch viele Eltern stehen vor einem Problem.

Wer kümmert sich um den Nachwuchs während man selbst arbeitet? In Bienenbüttel hat die Gemeinde daher die Kinderferienbetreuung eingerichtet. Jetzt will auch die CDU-WGA-Gruppe im Rat der Samtgemeinde Aue eine Betreuung der Kinder nach dem „Bienenbütteler Modell“ schon ab dem kommenden Schuljahr.

„Die Schulferien stellen viele berufstätige Eltern immer wieder vor einen erheblichen, teils unüberwindbaren Konflikt, zwischen Familie und Beruf“, sagt CDU-WGA-Gruppensprecher Max Lemm. Dass die Situation so auch in der Samtgemeinde Aue sei, habe die Umfrage zur Einführung von Ganztagsschulen klar gezeigt. „Sicherlich kann nicht die gleichzeitige Betreuung aller 107 Grundschulkinder erfolgen, aber mit dem Angebot könnnen Eltern sinnvoll entlastet werden“, sagt Lemm, der selbst in der Kinderferienbetreuung in Bienenbüttel engagiert ist – seit ihrer Einführung vor drei Jahren. Die Betreung der Kinder könnte genau wie in Bienenbüttel von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr erfolgen. Gleichzeitig würden sich die Kosten im Rahmen halten, so Lemm. Bei 15 bis 20 Kindern, die in Bienenbüttel betreut werden, fielen Kosten von etwa 3000 Euro an. „Das reißt sicher keine großen Löcher in den Haushalt der Samtgemeinde“, so Lemm.

„Die Umfrage zu den Ganztagsschulen hat gezeigt, dass in den Ferien mehr Betreuung gewünscht ist“ sagt auch Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke. Bevor über eine Ferienbetreuung nach dem „Bienenbütteler Modell“ nachgedacht werden kann, gelte es aber zunächst genau die Gegebenheiten in der Aue mit denen in Bienenbüttel zu vergleichen. Daher soll Kontakt mit der Bienenbütteler Verwaltung aufgenommen werden, um die genauen Kosten und die Situation des Betreuungsangebots mit dem in der Samtgemeinde Aue zu vergleichen. So gibt es in den Jugendzentren in Wrestedt und Bad Bodenteich bereits ein Ferienangebot. „Wenn wir das verglichen haben, können wir schauen was gemacht werden kann“, so Benecke. Dabei müssten aber auch die finanziellen Möglichkeiten der Samtgemeinde berücksichtigt werden, die an den Zukunftsvertrag gebunden ist

Von Lars Lohmann

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