Viele Gäste beim ersten Weinfest am Treffpunkt / Beate Sawalski zur ersten Weinkönigin gekrönt

Wierener Spontaneität und Improvisation

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Beate Sawalski (2. von links) wurde spontan zur ersten Wierener Weinkönigin gekrönt.

ds Wieren. Spontaneität und Improvisation waren beim ersten Wierener Weinfest der Bürgeraktion „Wieren2030“ auf dem ansonsten dienstags und donnerstags als Marktplatz genutzten „Treffpunkt Wieren“ gefragt.

Dunkle Wolken am Himmel: Die Freiwillige Feuerwehr baute kurzentschlossen ein großes Zelt auf. Bratwurst ausverkauft: Die Landjugend wusste sich kreativ zu helfen und bot als Alternative „Spiegeleier auf Toastbrot“ an.

Beim Weinfest herrschte so großer Andrang, dass kurzfristig Nachschub organisiert werden musste.

 Dann ging der Weinvorrat sehr schnell zur Neige: Der Arbeitskreis Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) sorgte an seinem Stand für Nachschub. Flammkuchen und Käse heiß begehrt: Edith Verch von der Dorffestgemeinschaft schickte Ehemann Michael schnell noch zum Einkaufen. Wenn Tische und Bänke knapp wurden, kein Problem, denn in Nachbars Garten standen ja noch welche. Weinfest ohne Weinkönigin geht überhaupt nicht, monierten mit verschmitztem Lächeln einige Besucher: Treffpunktpate Karl-Heinz Fabian rief kurzum Beate Sawalski zur ersten Wierener Weinkönigin aus. Die entsprechende Krone aus Weinlaub war schnell gebunden.

Der Cheforganisator des „Treffpunktes Wieren“ und des Weinmarktes, Karl-Heinz Fabian, strahlte schon frühzeitig über das ganze Gesicht, denn alle Plätze waren schnell belegt, und an den Ständen bildeten sich lange Schlangen. Mit dem Weinglas oder sogar der Weinflasche in der Hand nutzten die Besucher den Abend zum gemütlichen Plausch, aber auch zum Singen und am Ende sogar zum Tanz auf dem Pflaster.

Die Bürgeraktion „Wieren2030, eine Dörfergemeinschaft packt an“ hatte wohl wieder den richtigen Riecher, zeigte sich dessen Sprecher Jochen Steinhagen hoch zufrieden: „Die Angebote unserer Initiative werden in Wieren und der Umgegend gut angenommen, und ohne lange zu fragen, packen viele Bürger einfach schnell mit an.“

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