Die feiernde Schar huldigt dem Prinzenpaar Brigitte und Klaus Horstmann

„Wieren Helau“: Die Narren sind los

Prinzenpaare und Vorstand des TuS Wieren freuen sich über das neue Motto „1001 Nacht und in Wieren wird Rabatz gemacht“.

ds Wieren. Die fünfte Jahreszeit hat begonnen. Pünktlich um 11. 11 Uhr erklang gestern in der Narrenhochburg, dem Gasthaus „Alt Wieren“, das dreifach donnernde „Wieren Helau“ der Prinzengarde im TuS Wieren.

Das Prinzenpaar Brigitte, „die organisierende Lady“, und Klaus, „der zimmernde Holzwurm“ (Horstmann), genossen bei diesem Karnevalsauftakt zusammen mit dem Kinderprinzenpaar Angelina Albrecht, „die nachdenkende Tänzerin“, und Adrian Schröter, „der trommelnde Bollenser Schwimmer“, die Huldigungen der Wierener Narrenschar.

Nur der Raub des Wrestedter Rathausschlüssels misslang in diesem Jahr. Denn an einem sonntäglichen 11. November wie gestern stand die Prinzengarde eben vor verschlossener Rathaustür. In Wieren schwingen jedenfalls trotzdem die närrischen Prinzenpaare das Zepter.

Sportliche Prinzengarde im TuS Wieren, dafür gab es ganz besondere Urkunden.

Präsidentin Annegret Bock wies zum Beginn der närrischen Saison auch gleich auf den Höhepunkt der Karnevalszeit, die dreitägige Maskerade am ersten Februarwochenende mit der 12. Prunksitzung, der Preis- und Kindermaskerade in der Narrenhalle hin. Neu im Ablauf ist dabei am Sonnabend, 2. Februar 2013, um 16 Uhr eine Andacht für alle Bürger in der Wierener St. Jakobuskirche. Warum sollte bei dem ausgegebenen Motto „1 001 Nacht und in Wieren wird Rabatz gemacht“ auch die Kirche still abseits stehen, waren sich die Prinzenpaare einig. Dass die Prinzengarde eine Abteilung des TuS Wieren ist, wurde mit der Überreichung von acht Sportabzeichenurkunden deutlich.

Auch in den weiteren närrischen Hochburgen in der Samtgemeinde Aue begann die Karnevalszeit. Und daran, dass sie vielleicht allesamt „Auer“ genannt werden sollen, so jedenfalls ein Vorschlag des Suderburger Apotheker Dr. Jürgen Wrede in der AZ, müssen sich die Karnevalisten noch gewöhnen.

In Langenbrügge stimmte jedenfalls erst einmal die Kapelle „Wahnsinn“ die Karnevalsgesellschaft mit schmissiger Blasmusik auf die närrische Zeit ein. In Schostorf beginnt die Saison mit der traditionellen Prinzenproklamation und „Schostorf Schoo“ allerdings erst eine Woche später, am 17. November.

Kommentare