In 72 Stunden zur Tribüne

Hand in Hand arbeiteten die Landjugendlichen gemeinsam mit vielen weiteren Helfern. Fotos: Schoop

ds Wieren. „Wi packt dat an“, so lautete das Motto der bundesweiten Aktion der Landjugend. In Wieren stellte „Agent“ Christian Steep vom Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins Wieren im Landjugendheim die Aufgabe: „Auf dem Sportplatz in Wieren soll eine überdachte Tribüne gebaut werden.“

Nun begann das „Kopfzerbrechen“. Wie geht man das Vorhaben an? Denn schließlich passte es genau in den Plan. Der TuS Wieren hatte ein Heimspiel und dort wurde die Kreismeisterschaft perfekt gemacht. Rund 20 Landjugendmitglieder griffen also zu Schaufel, Spaten, Wasserwaage, Hammer und Säge. Auf dem Rasen des Sportplatzes gab es derweil parallel einige Fußballpunktspiele. Aber pünktlich zum Spielbeginn der 1. Herren war die Tribüne fertig.

Nur gut, dass bei der Planung und Materialgestellung unter anderem Klaus Horstmann, Vorsitzender des Arbeitskreises Handwerk, Handel und Gewerbe, Hilfestellung leisten konnte. Der Landwirtschaftliche Verein Wieren mit der Vorsitzenden Andrea Behn und Geschäftsführer Dieter Schoop, Wierens stellvertretender Bürgermeister Gerhard Pollehn und viele weitere Bürger unterstützten die eifrig werkelnden jungen Leute mit Getränken, Essen und dem einen oder anderen „Schein“.

Mathias Ramünke, Vorsitzender des TuS Wieren, freute sich, dass zum 90. Vereinsgeburtstag vom 18. bis 24. Juli der Sportplatz noch attraktiver geworden ist. Auch Werner Hilse (Warpke), Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes Hannover, ließ es sich nicht nehmen sich vor Ort zu informieren. Constantin Thiemann vom Vorstand der Landjugend war dann letztlich auch noch zufrieden: „Wir haben die gestellte Aufgabe gemeistert, wenn auch die Beteiligung hätte besser sein können.“

Bleibt noch zu hoffen, dass die Wierener Kicker in der Bezirksliga vor der neuen Tribüne auch Siege feiern können. Die Landjugend hat den Grundstein jedenfalls gelegt.

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