Prinzengarde im TuS Wieren eröffnet Karnevalssaison / Büttenrede und Lachsalven beim Besuch der Samtgemeinde-Verwaltung

Schlüssel zum Wrestedter Rathaus ist jetzt in Narrenhand

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Närrischer Spaß im Rathaus: Zeremonienmeister Maik Rodäbel (sitzend) und das neue Wierener Prinzenpaar Michaela und Gerald Bohn ergatterten gestern den Rathausschlüssel von Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke (rechts).

ds Wieren/Wrestedt. „Zauberhafte Märchenwelt, die den Karneval erhellt“, so lautet das Motto in der Session 2015/16 der Wierener Maskerade.

Dass das Wrestedter Rathaus eine zauberhafte Märchenwelt ist, das war gestern nach der Besetzung durch die Prinzengarde im TuS Wieren eindeutig. Zeremonienmeister Maik Rodäbel nahm in seiner süffisanten und von Lachsalven unterbrochenen Büttenrede die Bürgermeister „Schmolle-Jürgen“ (Jürgen Schulze aus Lüder), „Sonnenkönig“ (Jürgen Wöhling aus Soltendieck) und „Ede aus dem Hungerturm“ (Edgar Staßar aus Bad Bodenteich) auf die Schippe.

Leere Kassen, Steuererhöhungen, Sparauflagen von Kreis und Land, Radwegebau: Nichts blieb pointiert unkommentiert. Und nach launigen Gegenreden rückten Aues Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke sowie „Max und Moritz“, Wrestedts und Soltendiecks Bürgermeister Hermann Wegner und Jürgen Wöhling, den überdimensionalen Rathausschlüssel an das Wierener Narrenvolk heraus.

Rodäbel hatte zuvor pünktlich um 11.11 Uhr im Landgasthaus „Alt Wieren“ die fünfte Jahreszeit mit einem dreifach donnernden „Wieren Helau!“ eröffnet. Am Abend folgte dann von 19.19 bis 23.23 Uhr eine Sitzung zu Beginn der Session. Das 62. Wierener Prinzenpaar „Michaela, die Sketch-Entertainerin“ und „Gerald, der motorisierte Rasenkiller“ (Bohn) schwingen nun das närrische Zepter.

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