„Beat im Bad“ ist seit Jahrzehnten Kult / Im nächsten Jahr Jubiläums-Veranstaltung

Party bis in die Morgenstunden

Dj Michael (Ulle) Tillack ließ bis morgens nicht locker: „Einer geht noch!“. Fotos: Huchthausen

Lehmke. Stell Dir vor Du rufst und alle kommen: Ganz genau so verhält es sich beim traditionellen „Beat im Bad“, welches nicht nur für die Lehmker Einwohner, sondern längst auch kreisweit bereits Kultstatus besitzt.

Immer am letzten Sonnabend im Juli ist in Lehmke „Beat im Bad“ angesagt, das hat Tradition, das ist Kult – und zwar seit mittlerweile schon 24 Jahren.

Viele vor allem weibliche Tanzwütige gingen beim „Beat im Bad“ in Lehmke zu den Hits von Karat, AC/DC oder Deep Purple auf die Fläche.

Organisiert wird die Veranstaltung mit viel Herzblut und freiwilliger Mithilfe vom TSV Lehmke unter der Leitung von Burkhard Tillack. Dieser zeigte sich auch dieses Jahr hochzufrieden: „Wir haben etwas mehr Zulauf als im letzten Jahr, und es bleibt friedlich“, lautet ein erstes Zwischenfazit nachts um zwei Uhr. Dafür sorgt nicht zuletzt die Musikauswahl, die dem Publikum eine bunte Mischung vom „herausgeholten Lasso“ bis zum AC/DC-Klassiker „Thunderstruck“ bietet. Gerade die alten Klassiker von AC/DC, Deep Purple, aber auch von den deutschen Rockpoeten Achim Reichel oder Karat sind es, die übrigens auffällig viele überwiegend weibliche Tanzwütige der „fourtyUp“-Generation, nicht selten in Begleitung der Kinder, auf die bretterverlegte Tanzfläche treiben.

Gegen Mitternacht ist das Gelände des ehemaligen Lehmker Bades gefüllt mit feierwütigen Menschen – viel mehr geht nicht auf dem Areal. Von Abkühlung kann bei den derzeitigen Temperaturen allerdings auch keine Rede sein, also heißt es durchhalten und durchmachen, denn wie es der DJ Michael (Ulle) Tillack vor Ort gerne sagt: „Einer geht noch“.

Und nächstes Jahr, wenn das „Beat im Bad“ schließlich sein 25-jähriges Jubiläum feiert, dann gibt es die ganz große Party.

Von Oliver Huchthausen

Kommentare