Bürgeraktion „Wieren 2030“ will sich bei rundem Tisch zur Alpha-E-Variante der Bahn einbringen

Mitsprache beim Schienen-Ausbau

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An der Bahnschranke bei Wieren: Die dortige Dörfergemeinschaft will am runden Tisch der Bahn zum geplanten Schienenausbau sitzen und ihre örtlichen Kenntnisse beim zugesagten Schallschutz und bei den Straßenkreuzungen einbringen.

ds Wieren. Um den geplanten Breitband-Ausbau im Landkreis Uelzen ging es jetzt beim öffentlichen Monats-Stammtisch der Bürgeraktion „Wieren 2030“.

Sascha Blumenberg von der Wirtschaftförderung „Uelzen aktiv“ stellte dort den aktuellen Stand dieses kreisweiten Projektes vor und beantwortete die Fragen der zahlreichen Stammtischbesucher.

„Wenn es als viertes Cluster in der Gemeinde Wrestedt voraussichtlich Ende 2017 losgeht, dann ist es gut, wenn schon jetzt Multiplikatoren in den Dörfern unterstützen können“, sagte er. Damit griff Blumenberg eine Aussage von Bürgeraktions-Sprecher Jochen Steinhagen auf: „Wieren 2030 versteht sich auch als Multiplikator bei wichtigen Maßnahmen für die Region.“

Neu war für viele Bürger der Hinweis, dass es in Grabau, Dreilingen und der Samtgemeinde Elbtalaue schon erste Erfahrungen mit den Vorteilen des Breitbandes gibt. Informationen und die Beantwortung vieler Fragen, die auch in Wieren gestellt wurden, gibt es auf der Homepage des Landkreises unter www.uelzen.de.

Auch mit dem Thema Schienenausbau beschäftigte sich der Stammtisch. Die Gemeinden Wrestedt und Soltendieck sind von dem im Bundesverkehrswegeplan aufgenommenen Bahnprojekt „Alpha E-Variante“ direkt betroffen. Ab Uelzen wird im Ostkorridor verstärkter Bahngüterverkehr auf der „Amerikalinie Ost“ durch die Gemeinden fließen. Noch ist der erforderliche zweigleisige Ausbau, wie im Projekt „Deutsche Einheit“ geplant, bis Salzwedel nicht erfolgt. Es wurde deutlich: „Wieren 2030“ will zusammen mit Wrestedt und Soltendieck am geplanten runden Tisch sitzen und die örtlichen Kenntnisse beim zugesagten weiteren Schallschutz und bei den Straßenkreuzungen einbringen.

Noch ein weiteres Thema ist für die Dörfergemeinschaft wichtig: Der örtliche Arbeitskreis Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) wird auf dem „Treffpunkt Wieren“, der auf dem ehemaligen Volksbank-Parkplatz „An der Bahn“ beheimatet ist, wieder die beliebten vier Feierstunden zum Erleuchten der Adventskerzen organisieren. Außerdem wird der Arbeitskreis HHG am Sonntag, 4. Dezember, an der Wierener Kirche den inzwischen 27. Weihnachtsmarkt ausrichten. Für diese Ankündigung gab es beim Stammtisch viel Beifall. „HHG hat dafür gesorgt, dass die im letzten Jahr noch stillgelegten Kerzen an den Lichtmasten wieder leuchten werden“, hieß es.

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