Wrestedter Samtgemeinde beschließt Haushalt / Fehlbetrag beträgt 307 300 Euro

Feuerwehrhaus ist größter Posten

Das Feuerwehrhaus in Lehmke ist mit bisher geplanten 104 000 Euro der größte Brocken des Haushaltes der Samtgemeinde Wrestedt in diesem Jahr. Foto: Ph. Schulze

Wrestedt. Das Feuerwehrhaus in Lehmke, die Endgeräte für die digitale Alarmierung, die Wärmebildkamera und ein Reinigungsgerät für die Sporthalle – das sind die Investitionen der Samtgemeinde Wrestedt in diesem Jahr. In Zahlen ausgedrückt belaufen sie sich abzüglich der Zuschüsse von 69 000 Euro auf insgesamt 203 100 Euro.

 „Der größte Brocken ist das Feuerwehrgerätehaus in Lehmke“, schilderte Samtgemeinde Harald Benecke während der Sitzung des Rates der Samtgemeinde Wrestedt. Eingeplant sind 104 000 Euro, aber „wir müssen noch gucken, welchen Weg wir gehen wollen“. Denn noch steht nicht fest, ob es einen Neubau geben wird, eine Sanierung des Altbaus und inwiefern die Eigenleistung abgerechnet werden kann.

18 500 Euro sind für die restlichen Baukosten der Turnhalle in Wrestedt veranschlagt, 35 100 Euro werden die Endgeräte zur digitalen Alarmierung kosten. 12 000 Euro kostet die Wärmebildkamera. „Der Fehlbetrag beträgt 307 300 Euro, resultierend aus einer Samtgemeindeumlage von 30 Prozentpunkten, um auf diese Weise auch eine angemessene Haushaltsgestaltung bei den Mitgliedsgemeinden zu ermöglichen“, erläuterte Benecke. Die Umlage wurde um rund 200 000 Euro reduziert. Damit wurden etwa 80 Prozent der Bedarfszuweisungen weitergeleitet.

Zur Finanzierung der Investitionen ist eine Kreditaufnahme von 203 000 Euro erforderlich, so dass sich der Schuldenstand von rund 1,17 Millionen Euro nach Abzug der Tilgungen von circa 74 000 Euro auf insgesamt 1,3 Millionen Euro erhöhen wird. Die Politik stimmte dem ersten doppischen Haushalt der Samtgemeinde dann auch einstimmig zu.

Von Jörn Nolting

Kommentare