Dorfrechnung der Gemeinde Wrestedt: Gute Finanzlage, aber hoher Ausbaubedarf

Brücken warten auf Sanierung

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Die Sanierung der Kreisstraße zwischen Lehmke und Kahlstorf war eines der Bauprojekte in der Gemeinde im Jahr 2013.

bl Kallenbrock. Als Bürgermeister der Gemeinde Wresetdt hat Heinz-Hermann Schulze zwei Jahre nach der Fusion jetzt eine insgesamt positive Bilanz gezogen.

„Die neue Besetzung von Rat und Verwaltung zeigt bisher eine gute Zusammenarbeit“, erklärte er auf dem Rechnungstag im Kallenbrocker Schützenhaus.

Die Zahlen des Jahres sprachen für sich. Im Wresteder Ergebnishaushalt gab es 2013 ein Plus von etwas mehr als 20 000 Euro. Geplant war ein Überschuss von lediglich 18 Euro. Zudem stellte Schulze die Maßnahmen vor, die 2013 hinter den Finanzen standen. „Wrestedt zieht die Bauwilligen an“, erklärte er. Nach dem Zuspruch der vergangenen Jahre wies man im größten Ort der Gemeinde insgesamt 28 neue Bauplätze aus. „Und davon sind jetzt bereits acht verkauft.“

1,2 Millionen Euro kostete die Sanierung der Kreisstraße zwischen Lehmke und Kahlstorf inklusive der Neugestaltung der Kahlstorfer Ortsdurchfahrt mit Oberflächenent-wässerung und neuer Bushaltestelle. Sanierungen von Straßen werden auch das Jahr 2014 begleiten, wie beispielsweise des Bollenser Weges in Wieren, der bei Regenfällen mit riesigen Wasserlachen „glänzt“.

Darüber hinaus setzt die Gemeinde auf den Ausbau des Radwegenetzes. Großer Nachholbedarf besteht laut Schulze im Raum Wieren-Ostedt-Kahlstorf-Lehmke. „In der Prioritätenliste haben wir aber erst einmal eine Verbindung von Lehmke nach Uelzen ganz oben angesetzt“, sagte er.

Im Bereich Stadensen gibt es die meisten maroden Brücken in der Gemeinde, nämlich sechs. Neben weiteren müssen auch diese in den nächster Zeit saniert werden. „In der Hoffnung auf eventuelle Fördermittel haben wir das immer vor uns hergeschoben“, gab Schulze zu. „Die Sanierungen werden in den nächsten Jahren ganz schön ins Geld gehen.“

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