von woche zu woche

Nachrichten – positiv wie negativ

Durchatmen, sammeln und sortieren! Was für eine nachrichtenstarke Woche liegt da gerade hinter uns. Bereits am Montag begann es mit der Entzauberung eines allmächtigen Bürgermeisters in der Samtgemeinde Suderburg – nach Meinung von Opposition und Bürgern einer jener Politiker, der zuviele Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen hat.

Weiter ging es am Dienstag mit einem „Geschwindigkeitsrekord“ auf der B 71 – mit rasenden 183 „Sachen“ war dort ein Fahrer unterwegs, der jetzt über Monate zum Spaziergänger wird. Der Mittwoch überraschte mit der Nachricht, dass immer mehr Millionen im Umbau des Alten Rathauses in Uelzen versickern. Offenbar ein Fass ohne Boden – mittlerweile schlagen die Kosten für die Sanierung des historischen Gebäudes mit 3,2 Millionen Euro zu Buche.

Ungläubiges Staunen herrschte am Donnerstag, als die Nachricht ans Licht der Öffentlichkeit kam, dass erneut Mitglieder der Douglas-Bande in eine tätliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen sind. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren – gefährliche Körperverletzung steht diesmal auf der Agenda. Apropos Ordnungsbehörden und Justiz: In dieser Woche lebte auch der Fall eines Uelzener Arztes vor Gericht wieder auf.

Die (korrekte) Abgabe von Methadon beschäftigt Staatsanwälte, Richter und Verteidiger. Fortsetzung folgt. Dies gilt auch für die Diskussion um die A 39 – inklusive Standorte für die Tank- und Rastanlagen – sowie den Elbe-Seitenkanal. Zum Ende der Woche nahmen diese beide für den Landkreis Uelzen extrem wichtigen Verkehrsthemen erneut Fahrt auf.

Dass ein zwölfjähriges Mädchen womöglich über Monate von einem Mann sexuell missbraucht worden ist, war der entsetzliche und für den normalen Menschenverstand kaum zu glaubende traurige Höhepunkt der vergangenen Nachrichtentage.

Absolut positiv und deshalb umso erwähnenswerter, dass sich die Uelzener Polizei räumlich definitiv verbessern wird (egal ob Sanierung oder Neubau), dass der Bahnhof in Bienenbüttel im Sinne der Kunden aufgepeppt wird, dass sich der politische Nachwuchs im Jugendparlament in Bad Bevensen engagiert und – last but not least – das Umleitungskonzept in der Uhlenköperstadt nach der Sperrung der Greyerbrücke relativ reibungslos funktioniert.

Kleines Schmankerl zum Ende der Woche: In Uelzener Discountern sind die ersten Weihnachtsmänner – aus Schokolade natürlich – gesichtet worden! Nur noch 107 Tage bis zum großen Fest der Liebe... andreas.becker@az-online.de

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