Baustelle in Suderburger Hauptstraße: Acht Bauabschnitte bis Frühjahr 2014

Wintereinbruch: Alles steht still

Frost und Schnee machen der Baustelle einen Strich durch die Rechnung: Ursprünglich soll der erste Bauabschnitt in diesem Jahr bis Mitte Juni fertig sein. Foto: Wendlandt

Suderburg. Seit rund einer Woche rollen Bagger und Maschinen wieder auf der Suderburger Hauptstraße. Der zweite Bauabschnitt der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Suderburg ist in vollem Gange – bis vergangenen Montag.

„Seit Montag ist aufgrund der Witterung nichts mehr möglich“, weiß Suderburgs Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Schulz.

Im Auftrag des Landkreises, aber auch der Samtgemeinde und Gemeinde Suderburg wird die Ortsdurchfahrt erneuert – wie auch schon im ersten Bauabschnitt. Begonnen wurde im Bereich zwischen der Hardaubrücke bis zur Burgstraße. Läuft alles nach Plan, wonach es momentan durch die Minusgrade nicht aussieht, dann soll der Abschnitt Mitte Juni fertig sein.

„Bisher wurde damit begonnen, die Fahrbahn auszubaggern“, schildert Schulz. Nicht nur die Fahrbahn wird erneuert, sondern auch die Abwasserkanäle. „Es ist der älteste Abwasserbereich überhaupt in Suderburg“, weiß der Verwaltungschef. Gleichzeitig handele es sich um die „Hauptschlagader“ des Abwassersystems und so kam keine Sanierung in Frage, sondern ein Neubau. Der überörtliche Verkehr wird großräumig über die Bundesstraße 4 und die Kreisstraße 27 um Suderburg herumgeführt. Wer allerdings von der B 4 mit dem Auto nach Suderburg fährt, der wird im Moment über die Burgstraße umgeleitet. Die Einbahnstraße kommt am Kaffeehof wieder auf die Hauptstraße. Wer allerdings von Suderburg zur Bundesstraße fahren will, der muss von Suderburg in Richtung Hösseringen fahren und dort auf die Straße Im Hussen ausweichen.

Für die Bauzeit wird die Bushaltestelle „Am alten Friedhof“ aufgegeben, dafür können Fahrgäste am Kaffeehof ein- und aussteigen.

„Im Vorfeld des Baubeginns fand eine Anliegerversammlung statt“, berichtet Schulz. Planer Martin Kilian erläuterte den geplanten Ablauf und stellte sich den Fragen einiger Anlieger. Diese bezogen sich auf die Unterteilung in einzelne Unterabschnitte, die zeitlichen Planungen und die Herstellung der sogenannten Schwarzdecke. Nach dem ersten Bauabschnitt beklagten sich viele Verkehrsteilnehmer über Wellen auf dem Straßenbelag.

Der Bauleiter der Firma Strabag, Diplom-Ingenieur Hans-Joachim Grote, hat Verständnis für die Unzufriedenheit. Leider habe in einer langen Kette einzelner Bauarbeiten gerade der letzte Arbeitsschritt, nämlich die Herstellung der Decke durch ein beauftragtes Fachunternehmen, nicht den erwarteten Erfolg gebracht. Grote versprach aber, beim jetzigen Bauabschnitt diesen Fehler zu vermeiden.

Von Jörn Nolting

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