Ein wenig ängstlich...

. . . ist der Uhlenköper schon. Liest er beispielsweise einen spannenden Krimi oder schaut sich einen Thriller im Fernsehen an, so macht ihn jedes ungewohnte Geräusch nervös.

Ist da am Ende jemand Fremdes in der Wohnung? Als Kind ist der Uhlenköper auch nie gerne alleine in den Keller gegangen. Furchtbare Kreaturen wie Kobolde und riesige Spinnen warteten dort, so glaubte er es zumindest, auf ihn. Heute müsste er es eigentlich besser wissen und stets mutig durch die Welt gehen. Es gibt aber Momente, da will ihm dies nicht gelingen. Man hat ja schon von so unglaublichen Dingen gehört, die schon einem ein mulmiges Gefühl bescheren können. Deshalb mag der Uhlenköper auch nicht den Nebel. Kaum die eigene Hand vor dem Gesicht sah man in den vergangenen Tagen. Das Wetter erinnert den Uhlenköper an Edgar-Wallace-Krimis, in denen stets der Nebel über der Themse stand. Mal sprang der Gorilla von Soho aus dem Dunst, mal war es ein Bösewicht mit einer Totenkopfmaske. Als der Uhlenköper nun morgens am Elbeseitenkanal im Nebel Joggen war, tauchte vor ihm plötzliche eine „Kreatur“ vor ihm aus. Was hat er sich da er schreckt, dabei war es nur ein Hund, der spielen wollte. Eine klare Sicht auf die Dinge wünscht der.

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