Das Ei ist zu weich,. . .

... war die Meinung von Uhlenköpers besserer Hälfte. Sie hatte es mit dem Löffel eingeschlagen, und es war noch ziemlich flüssig. Doch bevor sie eine Diskussion mit dem Uhlenköper über die optimale Kochzeit eines Eis anfing, wie viele sie aus Loriots Sketche-Kiste kennen, wurde sie selbst aktiv.

Sie nahm kurzerhand ihr Ei und das vom Uhlenköper, legte sie in die Mikrowelle und ließ sie drei Minuten erhitzen. Uhlenköpers Liebste nahm schließlich wieder am hübsch gedeckten Frühstückstisch Platz und drapierte die weißen Eier in den dafür vorgesehenen Bechern. Schon bald waren die beiden in ein angeregtes Gespräch vertieft. Nebenbei strich sich der Uhlenköper Marmelade aufs Brötchen und nahm schließlich den Löffel zur Hand. „Klack“ schlug er das Ei auf und in dem Moment sauste ihm selbiges in tausend Fetzen um den Kopf. Nach dem ersten Schrecken kam dann doch große Enttäuschung auf: So ein schönes Frühstück ohne Ei?! Seine bessere Hälfte konnte sich vor Lachen nicht mehr auf dem Stuhl halten. Schließlich musste er auch schmunzeln, während er sein Mikrowellen-Ei zusammensammelte, der Uhlenköper.

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