Zu viel Wärme...

. . . geht gar nicht. So zumindest bisher die Einstellung vom Uhlenköper. Denn die Bekämpfung kalter Füße, Hände und Nasenspitzen gehört von Oktober bis März zu seinem Tagesgeschäft.

Darum gibt es für ihn nach Feierabend oder samstags seit Wochen nichts Schöneres, als bei einem Pott Tee den neu gewonnenen Lieblingsplatz zu genießen: mit gepolstertem Barhocker ans Fenster. Die Beine ausgestreckt, Füße auf den Heizkörper unter der Fensterbank. Und dann Blicke schweifen lassen und der Lieblings-CD lauschen... So lässt es sich aushalten! Das waren bisher die Erfahrungen, die Uhlenköper mit dem Platz am Fenster verbanden – durchweg positiv! Kürzlich nun das: Uhlenköper hatte wieder Tee gekocht, in einer Hand den Becher, in der anderen den Terminkalender – das Wochenende will schließlich geplant werden. Doch die Katastrophe entwickelte sich nicht etwa aus dieser Doppelbelastung „Becher-Kalender“ heraus – nein, eine Verbündete, die Heizung, schaffte ihn! Denn als er genüsslich die Füße auf ihr drapieren wollte – Zucken statt Entspannung: Zu viel Wärme, zu heiß für die Mauken des Uhlenköpers.

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