Unerfreut über Verlauf

igu Werben. Die Elbkommune fühlt sich nicht berücksichtigt. Die vom Stadtrat eingesandte Stellungnahme zur Planung der Bundesstraße 190n hat nach aktuellem Stand nichts bewirken können. Die Verantwortlichen sprachen sich für eine Route aus, die nördlich des Elbstädtchens entlang führt.

Aber die Nord-Variante spiele in den Planungen anscheinend keine Rolle mehr. "Unsere Einwände sind nicht berücksichtigt worden", äußerte Bürgermeister Dr. Volkmar Haase auf der jüngsten Stadtratssitzung. Mehrere mögliche Trassen seien unter die Lupe genommen worden, die favorisierten Strecken werden Werben südlich streifen. Und somit würde die Bundesstraße das Elbstädtchen und die Orte Behrendorf und Berge trennen. Orte, nach denen die Verantwortlichen Werbens im Hinblick auf die Kommunalreform ihre Fühler ausstrecken."Auswirkungen sind zu befürchten." Dr. Haase und einige Kommunalpolitiker ist die naheliegende, südliche Trasse ein Dorn im Auge. Abgasemissionen würden auf jeden Fall zunehmen, auch die Hauptwindrichtung würde dazu beitragen. Ein weiterer Punkt, der neben Lärm, Abgasen und der Trennung einer möglichen neuen Verbandsgemeinde mit Behrendorf kritisch bemerkt wurde, ist der "intakte Naturraum, der zerstört" werden würde, wie Klaus Kirstein, Stadtrat, bemerkte. Mit der Landschaft, der Luft und der Ruhe könne der Ort prahlen. Die neue, favorisierte Trasse würde nahe der Großen Wässerung vorbeiführen - damit "wird das Abbiegen dort zu einem Problem", so Dr. Haase. Auf Schutzmaßnahmen möchte die Stadt in einer neuen Stellungnahme gesondert hinweisen. Wie informiert wurde, liegen die Pläne der B 190n betreffend noch bis zum 17.September im Werbener Rathaus aus, täglich ab 9 Uhr ist die Pforte offen. Zwei Trassen, die auf dieser Karte etwas markanter dargestellt sind und im Punkt GP 3,8 aufeinandertreffen, sind noch im Rennen, was den Verlauf der B 190n betrifft.Erschienen: 24.08.2007: OBG / TZ / Seite:7

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