Einziges Vier-Sterne-Hotel in der Stadt: Deutsche Eiche wird vom Gaststättenverband ausgezeichnet

Uelzen spielt in der Oberliga mit

Im Landkreis gibt es jetzt sechs „Vier-Sterne-Hotels“: Karl-Heinrich Meyer und seine Frau Johanna Hartmann-Meyer vom Hotel Deutsche Eiche sowie Jürgen R. Clauß von der Heideregion Uelzen freuen sich über die Auszeichnung. Foto: Jansen

Uelzen. „Ein echter Aufstieg. “ Uelzens Bürgermeister Otto Lukat bringt seine Freude ganz offen zum Ausdruck. „Endlich hat die Stadt Uelzen ein Vier-Sterne-Hotel.

Jetzt spielen wir in der Oberliga mit“, sagt er ohne Umschweife beim offiziellen Termin für die Anbringung der begehrten Tafel mit den Sternen neben dem Eingangsbereich des Akzent Hotel Deutsche Eiche.

„Gleichbleibender kompetenter Service sowie eine ansprechende und optimale Ausstattung unseres Hauses für unsere Gäste sind unser Anspruch“, erklärt Karl-Heinrich Meyer, deshalb hätten er, seine Frau Johanna Hartmann-Meyer und das Team in den vergangenen Monaten fleißig hinter den Kulissen gearbeitet und freuen sich nun über den vierten Stern. Die Deutsche Eiche wird vom DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) mit dem vierten Stern ausgezeichnet.

Eine Bar und ein Internet-PC für die Gäste wie in dem Hotel Deutschen Eiche sind unter vielen anderen nur zwei Kriterien des DEHOGA-Verbandes, die für die Auszeichnung mit vier Sternen erwartet werden, erläutert Gerhard Rötzer vom Bezirksverband Lüneburg und Beauftragter der DEHOGA Niedersachsen. Im Januar war er selbst mit der Kommission nach Uelzen gekommen, um die lange Liste abzuarbeiten. „Jedes Kommissionsmitglied übernimmt einen Teil der Liste mit den Einzelkriterien, die bei der Besichtigung vor Ort genauestens überprüft werden.“ Nach drei Jahren muss ein Sterne-Hotel die Auszeichnung erneut beantragen und die fortgeschriebenen Standards nachweisen. „Die Kriterien sind nicht statisch“, sagt Rötzer, „alle fünf Jahre kommen die Klassifizierungs-Kriterien für alle Kategorien auf der Grundlage von Gästebefragungen auf den Prüfstand.“

Seit vergangenem Jahr steht auf dem Schild Hotelstars Union anstatt DEHOGA-Verband, weil inzwischen zwölf Staaten mit übereinstimmenden Kriterien arbeiten. „Qualität und Harmonisierung“ seien das Ziel, dem sich südeuropäische Länder leider nicht angeschlossen hätten, bedauert Rötzer. In Deutschland sei der Gast allerdings vor unangenehmen Überraschungen gefeit. In zehn Jahren seiner Tätigkeit habe er nur dreimal auf den Hinweis eines Gastes eine Nachprüfung vornehmen müssen.

„Vier Sterne sind ein Standard, der in die Region passt“, betont Otto Lukat, der einen fünften Stern für entbehrlich hält. „Tatsächlich gibt es Hoteliers in unserem Bezirk, die auf einen fünften Stern verzichten, weil sonst ihre Gäste ausblieben“, bestätigt Fachmann Gerhard Rötzer die Einsichten des Bürgermeisters. Damit steht die Deutsche Eiche in der Stadt als erstes Haus am Platz. Im Landkreis gibt es somit sechs Vier-Sterne-Hotels. Die anderen fünf Häuser dieser Kategorie befinden sich in Bad Bevensen.

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