Die Tücken . . .

...moderner Technik sind allgegenwärtig. Vom Handy, bei dem man vor lauter Funktionsvielfalt nicht mal mehr den Knopf zum Telefonieren findet, bis hin zu virtuellen Foren, die das Telefonieren und Briefe schreiben weitgehend abgelöst haben. Eine besonders praktische Einrichtung sind dabei die Navigationsgeräte, die dafür sorgen, dass manche Autofahrer gar nicht mehr auf die Beschilderung achten, sondern durch die Sackgasse bis in den Fluss brettern, weil ihr „Navi“ ihnen das so gesagt hat.

Blindes Vertrauen in die Technik ist also nicht ganz ungefährlich – gleiches gilt auch fürs Vertrauen ins Internet. Beispiel „google maps“. Deren Programierer haben offenbar einen ganz speziellen Humor. Wer etwa mit dem Auto von China nach Taiwan reisen will, dem empfehlen die Google-Planer, über das Meer zu schwimmen. Eine etwas trockenere Lösung wird dagegen Wanderern empfohlen: Sie sollen die Fähre nutzen, rät google maps. Doch man muss gar nicht in die Ferne schweifen: Auch das Wirrwarr um die Umwidmung der Veerßer Straße zur Fußgängerzone vergangenen Sommer überforderte viele Navigationsgeräte. Am besten waren da noch jene Autofahrer dran, die mit veralteten Navigationsgeräten fuhren. Denn die sind jetzt mit ihrer Routenplanung wieder akutell, da die Fußgängerzone ja schon wieder Geschichte ist, weiß ein verwirrter Uhlenköper.

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