Freigabe des ersten Abschnitts am 29. Oktober / Bundesstraße bleibt weiter nutzbar

Tempolimit auf neuer Altmark-A 14

+
Derzeit laufen auf dem ersten Abschnitt der A14-Nordverlängerung noch Restarbeiten.

ct Magdeburg. Auf dem ersten Abschnitt der A 14-Nordverlängerung zwischen Colbitz und Mose, der in vier Wochen für den Verkehr freigegeben wird, soll es ein Tempolimit geben – 120 km/h aus Sicherheitsgründen.

Das Verkehrsministerium begründet das Limit mit der Kürze der Strecke.

Die Fahrzeugführer können sich künftig aussuchen, ob sie das 5,7 Kilometer lange Autobahnstück nutzen oder weiterhin auf der Bundesstraße und durch Colbitz fahren. Auch für Lkw werde die B 189 in diesem Bereich mit der Autobahnfreigabe nicht „automatisch“ gesperrt. Viele Brummi-Piloten könnten geneigt sein, die alte Strecke zu nutzen, um Mautgebühren zu sparen. Für eine Sperrung müsste ein erheblicher Mautausweichverkehr belegt sein. Derartige Erhebungen können aber erst nach Inbetriebnahme des Autobahnabschnittes erfolgen, so die Auskunft aus dem Ministerium.

Auf der sogenannten Verkehrseinheit 1.2. wird derzeit noch gewerkelt. Die Restarbeiten umfassen in erster Linie Naturschutzmaßnahmen wie das Anbringen von Amphibienleiteinrichtungen, Wildschutz- und Fledermausschutzzäunen sowie Irritationsschutzwänden auf Bauwerken. An der Strecke werden Mutterboden an Böschungen und Banketten aufgebracht sowie Muldenabläufe gepflastert. Beschilderungen sowie die Installation von Schutz- und Leiteinrichtungen komplettieren das Projekt.

Die Verkehrsfreigabe soll am 29. Oktober sein, versichert das Ministerium auf AZ-Nachfrage. Zum Festakt wird hoher Besuch erwartet. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) lässt sich allerdings aus Termingründen entschuldigen. Für ihn wird Staatssekretärin Katherina Reiche die Bundesregierung vertreten.

Mehr zum Thema

Kommentare