A 39: Planfeststellungsverfahren für Abschnitt 7 soll im Oktober beginnen

Der Süden rückt in den Fokus

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Die Skizze der Landesbehörde für Straßenbau zeigt den 14 Kilometer Planungsabschnitt 7 (inklusive Tank- und Rastanlage), für den im Oktober das Planfeststellungsverfahren eröffnet werden soll. Der Abschnitt 6 bis Wittingen, in dem auch ein Parkplatz mit WC liegen soll (PWC 5), könnte 2015 folgen.

Isenhagener Land. Lange Zeit waren echte Neuigkeiten zur A 39 rar – in diesem Herbst nun dürfte die Diskussion über den Lückenschluss zwischen Lüneburg und Wolfsburg neue Fahrt aufnehmen.

Denn für Oktober plant die Straßenbaubehörde Wolfenbüttel den Start des Planfeststellungsverfahrens für den südlichsten der sieben Bauabschnitte.

Es geht dabei um den Teil der geplanten Fernstraße, der zwischen Tappenbeck und Ehra liegt. Nachdem für den nördlichsten Abschnitt bei Lüneburg das Planfeststellungsverfahren schon seit einer ganzen Weile läuft, kommt nun also erstmals eine der Teilstrecken, die das Isenhagener Land berühren, an die Reihe.

Für betroffene Bürger und Kommunen sowie Träger öffentlicher Belange (Energieversorger, Umweltverbände etc.) ist das Planfeststellungsverfahren die erneute – und letzte – Gelegenheit, Eingaben zu dem Verkehrsprojekt zu machen. Mit dem Auftakt des Verfahrens ist eine vierwöchige Auslegung der Planunterlagen für die Öffentlichkeit verbunden, danach gibt es noch eine zweiwöchige Einwendungsfrist. Die entsprechenden Dokumente werden bei den Verwaltungen ausliegen sowie im Internet einsehbar sein.

Von Holger Boden

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