Suderburger Ostfalia Hochschule begrüßt 300 Erstsemester / Viel Lob für persönliche Atmosphäre

„Wir werden alles für Sie tun“

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Voll besetzt war der Hörsaal der Ostfalia Hochschule in Suderburg gestern bei der Erstsemester-Begrüßung. Etwa 300 junge Leute haben sich für ein Bachelorstudium in den Fakultäten Handel und Soziale Arbeit sowie Bau-Wasser-Boden eingeschrieben.

Suderburg. Die Botschaft von Volker Küch sprach vielen Studenten im vollbesetzten Hörsaal der Suderburger Ostfalia wohl aus dem Herzen.

„Denken Sie daran: Das Studium ist wichtig, aber auch nicht alles“, sagte der Vizepräsident für Personal und Finanzen der Hochschule gestern bei der traditionellen Erstsemester-Begrüßung. Es gelte, eine sinnvolle Balance zwischen Lernen und Entspannung zu finden, meinte Küch. Und da biete Suderburg viele Möglichkeiten.

Volker Küch

Fast 1300 Studenten sind derzeit an der hiesigen Ostfalia eingeschrieben, etwa 300 von ihnen haben jetzt ihr Bachelorstudium in den Fachbereichen Handel und Soziale Arbeit sowie Bau-Wasser-Boden begonnen. „Die Zahl zeigt, dass dieser Standort voll angekommen ist im Hochschulsystem. Wir sind auf einem guten Weg“, freute sich Küch.

Nach Ansicht von Professor Dr. Arnd Jenne, Prodekan der Fakultät Handel und Soziale Arbeit, sprechen drei Faktoren für die Suderburger Ostfalia. „Hier gibt es coole Studiengänge, ideale Studienbedingungen und ein aktives Studentenleben“, sagte er in seiner humorvollen Präsentation. Die vergleichsweise geringe Studentenzahl sei zum einen ein Nachteil. Der Grund: „Wir kennen Sie. Hier haben sie kaum Gelegenheit, in einer anonymen Masse abzutauchen.“ Doch genau das sei auch der Vorteil des Standortes Suderburg. Hier gebe es einen engen Kontakt zu den Professoren und Lehrkräften. „Man kennt sich und das ermöglicht ein Studium, das sehr betreuungsintensiv und sehr spannend ist“, so Jenne.

Prof. Dr. André Maire.

Das bestätigte Professor Dr. André Maire, Dekan der Fakultät Bau-Wasser-Boden. Sein Credo lautete: „Erfolg ist freiwillig.“ Auch wenn die Studenten abends ausgelassen auf einer Party gefeiert hätten, sollten sie den Ehrgeiz haben, am nächsten Morgen pünktlich zur Vorlesung zu kommen, meinte Maire und versprach den Studenten die volle Unterstützung des Lehrpersonals: „Wir werden alles für Sie tun.“

Verwaltungschef Thomas Schulz und Gemeindebürgermeister Hans-Hermann Hoff hoben anschließend die Vorzüge Suderburgs hervor. Zum Beispiel bekommt jeder Student eine Prämie von 250 Euro, wenn er sich hier mit seinem Erstwohnsitz anmeldet. „Wir sind stolz darauf, diese Hochschule und vor allem Sie hier zu haben, die unser Gemeindeleben sehr bereichern“, wandte sich Schulz an die Erstsemester. Hoff lobte die zahlreichen Angebote vor Ort – vom Vereinsleben bis zur Grundversorgung. Außerdem zeichne sich Suderburg durch ein „ausgezeichnetes Radwegenetz“ und eine „fantastische Umgebung“ aus.

Dem schloss sich Landrat Dr. Heiko Blume an. „Mit der Ostfalia haben Sie absolut die richtige Wahl getroffen“, beglückwünschte er die Erstsemester. Hier gebe es „ein familiäres Umfeld und keine Massenabfertigung“. Die Werbetrommel für die Karl-Hillmer-Gesellschaft rührte deren Vize-Geschäftsführer Professor Dr. Albrecht Meißner. Die rund 800 Ostfalia-Absolventen zählende Vereinigung sei nicht nur ein wichtiges Netzwerk, sondern biete auch während des Studiums vielfältige Unterstützung, sagte Meißner.

Von Bernd Schossadowski

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