Vize-Pröpstin vor Aufstieg

Suderburg/Landkreis - Von Marc Rath. Uelzens Vize-Pröpstin Heike Burkert soll neue Superintendentin in Wesermünde werden. Die Pastorin der Suderburger St.-Remigius-Kirchengemeinde ist die einzige Kandidatin in dem Bewerbungsverfahren. Die 47-jährige Theologin wird am Sonntag, 23. Januar, ihre Aufstellungspredigt halten und steht danach Mitte Februar im Kirchenkreistag Wesermünde-Süd in Bad Bederkesa zur Wahl.

„Ich bin angesprochen worden“, erklärt Burkert auf AZ-Anfrage. „Es ist eine Herausforderung, jetzt noch etwas Neues zu machen.“ Die Suderburger Pastorin ist bereits seit zehn Jahren Vize-Pröpstin im Kirchenkreis Uelzen. Dort hatte sie sich zuletzt ganz offensichtlich für höhere Aufgaben qualifiziert, als sie im vorigen Jahr nach dem Rückzug von Propst Wolf von Nordheim über mehrere Monate hinweg nach außen den Kirchenkreis vertrat und im Inneren versuchte, zerrüttete Verhältnisse wieder zu glätten. Dafür dankte ihr Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen im September bei der Einführung des neuen Uelzener Propstes Jörg Hagen außerordentlich – und Beifall brandete in St. Marien auf. „Ich habe viele Erfahrungen sammeln können“, sagt sie mit Blick auf diese Zeit

Aufbauarbeit wartet auf Burkert auch an der Weser. Dort soll sie die bereits beschlossene und 2013 wirksam werdende Fusion der Kirchenkreise Wesermünde Süd und Nord moderieren und begleiten.

„Was ist gemeinsam zu gestalten? Wo sind aber auch Besonderheiten, die bewahrt werden müssen? Das sind Fragen, die zu klären sind“, skizziert die Theologin ihre Aufgabe. „Mich reizt, dass die Fusion für alle ein Neuanfang ist. Besonders beeindruckt hat mich, in welch offener Atmosphäre alle Verhandlungen bislang stattgefunden haben.“

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