Erster Kreisrat Uwe Liestmann: HVV-Übergangstarif erster Schritt / Studenten über Semesterticket versorgt

Ungeduldige Suderburger Politiker

Geduld fordert der Erste Kreisrat Uwe Liestmann von den Suderburgern in puncto Pendlerzuschuss. Foto: Ph. Schulze

nre Suderburg/Landkreis. Der vom Landkreis Uelzen, der Metronom-Eisenbahngesellschaft und dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) ausgehandelte Übergangstarif für Pendler in Richtung Hamburg ist nur ein erster Schritt hin zu einer Vollmitgliedschaft im HVV.

Das betonte der Erste Kreisrat Uwe Liestmann gegenüber der AZ und nahm damit Bezug auf die Kritik aus dem Suderburger Rat, die Gemeinde werde beim Übergangstarif nicht berücksichtigt, obwohl Suderburg auch an der Hauptstrecke Richtung Norden liege.

Der Ratsherr Götz Schimmack hatte darauf aufmerksam gemacht, dass der Übergangstarif nur für Fahrten ab Uelzen, Bad Bevensen und Bienenbüttel gilt und damit den Pendlern auch erst von diesen Abfahrtsorten aus ein Pendlerzuschuss vom Kreis gewährt wird. Erklärtes Ziel sei es, mit einer HVV-Vollmitgliedschaft für Pendler aus dem gesamten Landkreis bessere Konditionen zu erlangen, allerdings sei Geduld gefragt, sagte Liestmann.

Was Suderburg moniere, treffe gegenwärtig auch noch für andere Orte wie beispielsweise Ebstorf zu. Deshalb dürfe der ab Januar geltende Übergangstarif nicht „schlecht geredet“ werden, so der Kreisrat.

Kreissprecher Martin Theine erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass ein HVV-Übergangstarif viele Jahre immer wieder im Gespräch gewesen sei, ohne dass es in dieser Frage zu einem Durchbruch gekommen sei. Dieser erste Schritt für die Pendler müsse deshalb positiv bewertet werden, meinte der Kreisprecher. Ein zweiter Schritt, so deutete Uwe Liestmann an, lasse sich womöglich in Verbindung mit dem neuen Niedersachsentarif realisieren.

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