Schulleiterin der Suderburger Oberschule blickt entspannt in die Zukunft

Standortvorteil durch Hochschule

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Rund 240 Schüler besuchen derzeit die Oberschule in Suderburg. Schulleiterin Rita Reinhardt blickt nicht zuletzt aufgrund konstanter Zahlen zuversichtlich in die Zukunft.

Suderburg. Die neu angedachten Schulbezirke und zu geringe Schülerzahlen – viel wurde über die Oberschule in Suderburg geredet, doch nur selten mit den Vertretern der Hardautalschule.

„Der demografische Wandel spielt für alle Schulen eine Rolle“, sagt Schulleiterin Rita Reinhardt und blickt entspannt in die Zukunft der Lehranstalt.

Rund 240 Schüler besuchen derzeit die Oberschule. Die Zahlen seien konstant. „Wir bekommen ja auch Schüler von Gymnasien oder durch Zuzüge“, sagt die Pädagogin. Im gleichen Atemzug stellt sie jedoch einen großen Standortvorteil der Suderburger Schule heraus: die Nachbarschaft zur Ostfalia Hochschule. „Wir arbeiten eng zusammen und haben einige Projektstudenten hier bei uns“, schildert Reinhardt. Außerdem gehen die Suderburger Schüler in der Mensa essen, dadurch erspart sich die Oberschule für ihr Ganztagsangebot eine eigene Einrichtung.

„Wir haben in diesem Jahr auch eine Arbeitsgruppe, die regelmäßig das Wasserlabor in der Uni aufsucht“, berichtet die Schulleiterin. Drei von vier Profilen bietet die Suderburger Lehranstalt: Fremdsprachen, Technik sowie Gesundheit und Soziales – nur Wirtschaft nicht. Nachmittags stehen an drei Tagen fakultative Angebote für die Schüler bereit. Zwei sind Pflicht, das dritte Angebot ist freiwillig. In Klasse neun und zehn wird eine Prüfungsvorbereitung angeboten. „Das wird auch von leistungsstarken Schülern nachgefragt“, weiß Reinhardt. Seit dem 1. August 2011 ist die Schulleiterin im Amt – seitdem wurde die ehemalige Haupt- und Realschule in eine Oberschule umgewandelt.

„Die Schüler und auch die Lehrer wachsen an ihren Aufgaben“, schildert Reinhardt den Prozess der Umwandlung von Haupt- und Real- zur Oberschule. Der Unterricht in den Klassen findet nun gemeinsam statt, die Schüler bekommen unterschiedliche Aufgaben. „Auch der soziale Aspekt funktioniert, was aber nicht heißt, dass es nicht mal hin und wieder Ärger gibt“, berichtet die Schulleiterin. Eng sei die Zusammenarbeit mit den Eltern, für Fragen aller möglichen Art sei Rita Reinhardt offen: „Es gibt ein Konzept, aber es gibt viele Möglichkeiten, nachzubessern. Wir müssen immer alle Dinge hinterfragen.“

Von Jörn Nolting

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