Radweg zwischen Wittenwater und Stadorf geplant / Bau voraussichtlich bis Frühjahr 2014 fertig

Sicher radeln an der L 233?

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Die Schwienauer wollen’s in Angriff nehmen, meint Bürgermeister Gustav Müller. Um die Sicherheit zwischen Stadorf und Wittenwater zu erhöhen, will die Gemeinde hier einen Radweg bauen.

Wittenwater/Stadorf. Wer auf der Landesstraße 233 zwischen Wittenwater und Stadorf mit dem Fahrrad unterwegs ist, der begibt sich in Lebensgefahr. Da ist sich Gustav Müller (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Schwienau, sicher.

„Es ist eine kurvenreiche Strecke, teilweise durch Wald, auf der viel Schwerlastverkehr unterwegs ist“, beschreibt das Gemeindeoberhaupt das Problem. Mit dem Fahrrad sei die Landesstraße nicht befahrbar.

Das soll sich bald ändern: Denn die Gemeinde Schwienau plant, entlang der 1,2 Kilometer langen Strecke einen Fahrradweg zu bauen.

Rückblick: Bereits im Jahr 2008 war über einen neuen Radweg zwischen Wittenwater und Stadorf diskutiert worden. Das Problem: Gelder aus dem Förderprogramm des Landes Niedersachsen wurden gestrichen und in der Folge auch die Radweg-Pläne mangels finanzieller Mittel wieder begraben.

2013 also ein erneuter Versuch: Grund dafür, so Müller, sei in erster Linie, den Schülern aus Wittenwater und Stadorf einen sicheren Weg zur Schule gewährleisten zu wollen. Zudem seien die Dorfgemeinschaften und Vereine beider Orte eng miteinander verknüpft.

Bürgermeister Gustav Müller rechnet mit Gesamtkosten zwischen 120 000 und 140 000 Euro. Den Löwenanteil trägt die Gemeinde Schwienau, 25 Prozent werden aus Zuschüssen der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf finanziert. Zwar müsste noch mit dem Umweltamt und der Samtgemeinde über das Projekt beraten werden, dennoch gibt sich Gustav Müller optimistisch: „Jetzt wollen wir’s in Angriff nehmen“. Noch in diesem Jahr soll mit den Freilegearbeiten begonnen werden, im Frühjahr 2014 starteten dann voraussichtlich die Baumaßnahmen. Gustav Müller: „Ich denke, dass wir im Frühjahr bereits fertig sind.“

Von Anna Petersen

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