Bauarbeiten in Suderburg und Hamerstorf

Schallschutzwände gegen Lärm

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no Suderburg/Hamerstorf. Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ beginnt die Deutsche Bahn in Suderburg und Hamerstorf mit den Arbeiten für den Bau von Schallschutzwänden.

Die Schallschutzwände werden östlich der Bahnstrecke im Bereich des Bahnhofs Suderburg von der „Rottannenstraße“ bis zur Überführung der „Kreisstraße 9“ und in Hamerstorf im Bereich der Straßen „Zum Wasserwerk“ und „Birkenweg“ aufgestellt.

Vorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten erfolgt der Bau der Schallschutzwand in Hamerstorf und Teile der Schallschutzwand im Bahnhofsbereich Suderburg vom Gleis aus. Dazu wird von Sonntag, 4. November, bis Sonntag, 25. November, jeweils in den Nachtstunden von etwa 22 bis 6 Uhr ein Gleis gesperrt. Es findet nur ein eingeschränkter Zugbetrieb statt. Danach werden die Arbeiten am Tag ohne Beeinflussung des Zugbetriebs fortgeführt. Im Bereich des Bahnhofsgebäudes in Suderburg verbleibt noch eine Lücke, die mit dem Umbau der Bahnsteige im Jahr 2014 geschlossen wird.

Die im Baustellenbereich tätigen Arbeiter werden beim Herannahen von Zügen durch eine automatische Rottenwarnanlage mit Typhonen gewarnt. Die akustischen Warnsignale sind den gesetzlichen Vorschriften entsprechend dimensioniert und der baustellenspezifischen Situation angepasst. Für die mit den nächtlichen Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn die Anwohner um Verständnis.

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Aktuell stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Für den Schallschutz in Suderburg und Hamerstorf werden rund 1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Neben den aktiven Schallschutzmaßnahmen wird bei rund 80 Wohneinheiten der Einsatz passiver Schallschutzmaßnahmen überprüft. Hierbei handelt es sich um den Einbau von Schallschutzfenstern und Lüftern. Zwecks Umsetzung dieser Maßnahme setzt sich ein Beauftragter der DB AG Mitte nächsten Jahres mit den betroffenen Eigentümern in Verbindung.

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