Neue Studiengänge in Suderburg

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Nicht nur Bauingenieure werden in Suderburg ausgebildet.

Suderburg/Lüneburg - Von Wiebke Brütt. Der Campus Suderburg ist eine Hochburg für Ingenieurausbildung – das beweist der kleine Standort der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ab dem kommenden Sommersemester gleich auf mehrfache Weise.

Der Campus, der lange lediglich durch die Fakultät Bau-Wasser-Boden und die dort angebotenen Studiengänge Bauingenieurwesen (Hoch- und Tiefbau) und Wasser- und Bodenmanagement von sich Reden machte, mausert sich langsam zu einer Alternative zu großen Hochschulstandorten – auch für Geisteswissenschaftler. Mit der 2010 neu gegründeten Fakultät „Handel und Soziale Arbeit“ erweitert der Campus sein Profil. 212 der insgesamt 533 Studenten entfallen bereits heute auf die beiden Studiengänge „Handel und Logistik“ sowie „Soziale Arbeit“ – Tendenz steigend. Zusätzlich zu theoretischem Wissen werden praktische Fähigkeiten vermittelt. „Vom ersten Semester an verknüpfen unsere Studierenden ihr inhaltlich und methodisch erworbenes Wissen mit Praxispräsenzphasen. Hierfür ist das in den letzten zwei Jahren intensiv ausgebaute Netzwerk zu sozialen Institutionen in der Region ein Garant. Zudem bieten Anleitertage Praktikern die Möglichkeit, mit unserer Fakultät im Sinne einer beiderseitigen Weiterentwicklung in Lehre und Forschung zu kooperieren“, erklärt Sabine Brombach, Fakultät Handel und soziale Arbeit.

Auch die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg setzt auf „Soziale Arbeit“. Hier wird der Bachelor-Studiengang berufsbegleitend für Erzieher angeboten. „Vor allem die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums eröffnet einem Berufsstand, in dem überwiegend Frauen in Teilzeit arbeiten, eine akademische Perspektive. So lassen sich Arbeit, Familie und neue Berufs- und Karrierepläne verbinden“, sagt der Programmleiter des Studiengangs, Wolf Paschen. Zum kommenden Wintersemester

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