Verein für Soziales und Kultur startet mit Großprojekt im Mai / Mitstreiter für Festival mit zwei Bühnen gesucht

„Meadow Festival“ in Suderburg

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Die Studierenden interessieren sich längst nicht nur für den Hörsaal. Sie engagieren sich in der Kultur.

Suderburg. Frischer Wind kommt in Suderburgs Kulturlandschaft. Denn der neu gegründete „Suderburger Verein für Kultur und Soziales“ macht mobil. Das erste, große Projekt wollen die Vereinsmitglieder bereits in wenigen Wochen angehen: Das „Meadow Festival“.

Das Festival, das musikalische, kulturelle und ökologische Gesichtspunkte miteinander vereint, wird am 12. Mai in Suderburg starten. „Mit besonderem Ambiente, zwei Bühnen und einem ‘Kino-Bereich’ will das Meadow-Festival, den Bürgern des Landkreises Uelzen nicht nur etwas Besonderes bieten, sondern mit Informationsständen und anderen interaktiven Beiträgen auf den bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen aufmerksam machen“, erklärt Philip Gieleßen, der den Vorsitz des Vereins übernommen hat, die Idee, die hinter dem Festival für Jung und Alt steckt. Die Hoffnung der Vereinsmitglieder: Das Festival möge keine Eintagsfliege werden, sondern sich als fester und wiederkehrender Termin etablieren.

„Der Landkreis Uelzen verfügt bereits über einige attraktive, kulturelle Institutionen. Unser Ziel ist, durch kulturelle Projekte, die Region Suderburg und den Landkreis Uelzen nachhaltig zu stärken“, sagt Gieleßen. „Mit dem Festival reihen wir uns in eine Reihe von großen Veranstaltungen ein, die es in den letzten Jahren im Landkreis gegeben hat, und die es zukünftig noch geben wird. So hat das ‘Uelzen OpenAir’ in den Jahren 2009 und 2010 überregionale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dieses Jahr ist sogar Herbert Grönemeyer in Uelzen.“ Bei der Gestaltung des „Meadow Festivals“ wollen die Mitglieder des „Suderburger Vereins für Kultur und Soziales“ nun weitere kreative Köpfe mit ins Boot holen. „Wir möchten gemeinsam mit Ihnen das erste ‘Meadow Festival’ in Suderburg gestalten, denn nur durch aktive Teilnahme und die vielen guten Ideen zahlreicher Partner lässt sich das Festival erfolgreich durchführen“, appelliert der Vereinsvositzende an weitere Ideengeber. Wer sich engagieren möchte, ist bei der nächsten Gesprächsrunde am kommenden Freitag, 17. Februar, willkommen. Beginn ist um 18 Uhr im Raum B23 (Alte Mensa) in der Hochschule.

Zum Hintergrund: Anfang Dezember des letzten Jahres hatte sich in Suderburg eine Gruppe von Studierenden der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und Einwohner der Samtgemeinde Suderburg zusammengefunden, um sich strukturiert für ein breiteres kulturelles Angebot in ihrer Gemeinde zu sorgen. Zweck des neuen Vereins ist die Förderung, Pflege und Realisierung von sozialen und kulturellen Projekten in der gesamten Samtgemeinde Suderburg (die AZ berichtete).

Von Wiebke Brütt

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