Auf der Bauernrechnung in Holxen ist der Zustand der örtlichen Wege seit Jahren ein Dauerbrenner

Die maroden Straßen sind Stein des Anstoßes

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„Hoppelweg“: Hier noch einigermaßen manierlich, später löcherig präsentiert sich die denkmalgeschützte Straße An der Mühle zwischen Holxen und Suderburg.

koh Holxen. In Zeiten knapper Kassen muss gespart werden. Wenn dies allerdings über einen längeren Zeitraum auch an der Straßenunterhaltung getan wird, dann sind Schäden unvermeidlich.

So in Holxen: Regelmäßig Thema auf der Bauernrechnung ist der Zustand der örtlichen Straßen und Wege – und das war auch in diesem Jahr nicht anders. In der Klein Süstedter Straße rutschen Bordstein und Straße weg, am Ortsausgang in Richtung Holdenstedt steht regelmäßig Wasser auf Straße und Bürgersteig. Hier regte Ratsherr Bernd Rahlfs eine Begehung durch den Bau- und Wegeausschuss an.

Schlimm ist auch der Zustand der Dorfstraße, hier soll sich die Gemeinde bei der Kreisverwaltung um eine Sanierung bemühen. Wenig Chancen auf kurzfristige Unterstützung von außen sehen die Holxener in Sachen Wiederherstellung der Straße An der Mühle in Richtung Suderburg. Die unter Denkmalschutz stehende historische Pflasterstraße wird gerne von Radfahrern genutzt, deshalb war bereits in den vergangenen Jahren per Eigenleistung ein provisorischer Radweg geschottert worden. Dieser soll dieses Jahr nochmals ehrenamtlich hergerichtet werden. Das Problem dürfte sich noch verschärfen, weil diese Wegstrecke demnächst im Zuge des Radwegbaus vom Ortsausgang Suderburg entlang der K9 zum Suderburger Kreisel als Umleitung ausgewiesen werden wird.

Außerdem sorgen sich Holxener Bürger um die bevorstehende Ausweisung des Naturschutzgebietes Hardautal, insbesondere Landwirte befürchten Einschnitte in Freiheiten in der Bewirtschaftung ihrer Flächen. Ratsherr Hans-Jürgen Drögemüller teilte mit, dass ein entsprechendes Verfahren derzeit in Arbeit ist, entsprechende Pläne sollen in ersten Halbjahr dieses Jahres veröffentlicht und in die Bürgerbeteiligung gegeben werden.

Wie immer fand die Bürgerversammlung vormittags im Haus Maria Rast statt, anschließend gab es ein gemeinsames Kopfwurst-Essen.

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