Mögliche Golfplätze finden keine Berücksichtigung im Regionalen Raumordnungsprogramm

Kein Abschlag in Suderburg

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Großprojekt: Vor 20 Jahren wollte ein Investor einen Golfplatz in Suderburg bauen, doch aus dem Vorhaben ist bis heute nichts geworden. 

Suderburg. Wer sein Handicap verbessern will, der wird dies in Suderburg in nächster Zeit voraussichtlich nicht können: Im Regionalen Raumordnungsprogramm soll die Fläche eines geplanten Golfplatzes in Suderburg nicht mehr dargestellt werden.

Die Gemeinde sowie die Samtgemeinde waren sich in ihrer Entscheidung einig.

In den letzten 20 Jahren hat es keine weiteren Bemühungen gegeben, den ursprünglich an der Kreisstraße zwischen Suderburg und Hösseringen in der Nähe der Fuhrnkämpe geplanten Golfplatz zu bauen. Von einem „Wunschdenken“ sprach Wilhelm Schröder (CDU) bereits bei der Bauausschusssitzung der Samtgemeinde. Auch der Ausschussvorsitzende Manfred Mikulla (SPD) sah viele Ideen, „aber keine greifbaren Ergebnisse“. In den letzten Jahren kam eine Golfplatzidee zwischen Räber und Hösseringen an der Kreisstraße auf. Doch auch diese Idee wurde nicht weiter verfolgt. Die Gemeinde hat sich nun darauf verständigt, sich nicht konkret auf einen Ort festzulegen. „Bei Interesse werden wir im Einzelfall beraten“, sagt Gemeindedirektor Friedhelm Schulz. Steht er im Raumordnungsprogramm, dann muss es Ziel der Gemeinde sein, einen Golfplatz vorzusehen. „Gibt es keine Interessenten, sind uns die Hände gebunden“, erläutert Schulz und betont, dass ein Golfplatz für die Gemeinde gut wäre, wenn sich ein Investor für den Standort Suderburg entscheidet.

Von Jörn Nolting

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