Suderburger Crew reist mit selbstgebautem Wikingerschiff „Dreygil“

Historische Reise nach Dänemark

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Die Boots- und Landcrew der „Dreygil“: Ingo Voigt, Carsten, Lasse u. Inga Gottschlich, Meike Voigt, Georg Grocholl, Sabine Starke, Victor Grocholl, Manuel Ziggel, Rasmus Vollmer, Tim Leske, Liesa Marie Claren (von links).

koh Suderburg/Flensburg. Die erste Etappe ist geschafft: Von Langballigau bei Flensburg bis nach Dänemark hat die erste richtig große Reise des Wikingerbootes „Dreygil“ der Jugendgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Suderburg geführt.

Zur Erinnerung: Der Dreygil ist ein Projekt, das Diakon Ingo Voigt gemeinsam mit Jugendlichen aus Suderburg umgesetzt hat. Ganz allein bauten die jungen Leute ein Wikingerschiff, das vor drei Jahren auf dem Hardausee getauft worden war. Die erste Reise führte zum Kirchentag nach Bremen und im Sommer 2010 ging es dann für zehn Tage nach Finnland. Langfristiges Ziel ist eine Reise nach Haparanda, einem schwedischen Ort am nördlichsten Zipfel des Bottnischen Meerbusens.

„Wir haben uns entschlossen, diese Reise in einzelnen Etappen vorzunehmen, also immer dort einzusetzen, wo wir im Vorjahr angekommen sind“, erläutert Ingo Voigt das Projekt. Dieses Jahr stand der Abschnitt Langballigau-Broager Strand auf dem Plan, die Crew bestand aus zwölf Personen, von denen sieben Leute das Boot besetzten, während die übrigen fünf als „Landmannschaft“ für den Transport des Trailers, den Aufbau des Zeltlagers sowie für die Einkäufe und die Verpflegung sorgten.

Bei Windstille erreichten die Ruderer die dänische Küste nach zweieinhalb Stunden. Nach einer Nacht auf dem Campingplatz ging es auf Rückfahrt, die allerdings nicht gemütlich verlief. Bei kräftigem Gegenwind und teilweise 1,50 Meter hohen Wellen ruderte das Team nach Sonderborg, Kegnaes und zurück an die deutsche Küste.

„Streckenmäßig war das Ganze nur ein Katzensprung, aber im nächsten Jahr wollen wir dann in die Sommerferien gehen und uns für die zweite Etappe mehr Zeit nehmen“, so Ingo Voigt.

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