Erfolgreiche Suche nach Spender

Frank Kinder befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Gerdau/Hannover - Von Jörn Nolting. Aufatmen bei Frank Kinder und seiner Familie: Für den an Leukämie erkrankten, gebürtigen Uelzener, der in Gerdau aufgewachsen ist und inzwischen in Hannover wohnt, wurde innerhalb der vierten Chemotherapie, der passende Lebenspender für die Stammzellentherapie gefunden. „Alles ging ziemlich schnell und wir sind Gott dankbar, dass dieser eine Mensch sich bereit erklärt hat auch in letzter Distanz, diese Spende zu geben“, freut sich seine Schwester Anja Kaplan.

Nach der Spende, die über eine Infusion gegeben wurde, ging es Frank ziemlich schlecht. Bevor nicht sicher war, dass er die Spende auch angenommen hat, wollte seine Familie nicht in die Öffentlichkeit damit gehen.

In Hannover und in Uelzen fanden jeweils Typisierungsaktionen statt, bei denen insgesamt 1389 neue potentielle Lebensretter registriert wurden. Frank Kinder ist nun wieder zu Hause bei seiner Familie und wird weiter jede Woche ambulant in der Medizinischen Hochschule in Hannover weiterbehandelt.

„Alles geht in die richtige Richtung und Frank erholt sich, wenn auch langsam. In diesem Zuge wollen wir uns nochmal ganz herzlich für die große Hilfsbereitschaft, die wir hier in Uelzen erfahren haben bedanken“, sagt Anja Kaplan.

Im Familienurlaub in Griechenland begann es mit einem leichten Darminfekt und auch zu Hause wurde es nicht besser. „Ich war sehr sehr schwach“, erinnert sich Frank Kinder. Daraufhin folgten Besuche beim Hausarzt und in der Notaufnahme. Am Ende stand die Diagnose fest: Leukämie. Doch nun geht es langsam bergauf mit Frank Kinder.

In seiner Wohnung kann er sich frei bewegen, aber auf große Menschenaufläufe hat er noch keine Lust. „Er muss im Moment vor allem seine Kräftte sammeln“, schildert seine Schwester.

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