Auflagen der Behörden könnten Erhalt finanziell unmöglich machen

Droht dem Hardausee das Aus?

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Ulrike und Benno Scholz aus Hannover genießen die Idylle des Hardausees. Doch wie lange ist das noch möglich?

bs Hösseringen. Sie genießen die Ruhe am Hösseringer Hardausee, die Natur und den Blick über das Gewässer. Doch ob Ulrike und Benno Scholz aus Hannover, die zurzeit am See Urlaub machen, das in Zukunft auch noch erleben können, ist ungewiss.

Verwaltung und Politik der Gemeinde Suderburg haben zwar großes Interesse daran, das 1971 durch Aufstauen der Hardau geschaffene Gewässer zu erhalten und weiterzuentwickeln. Doch derzeit ist unklar, welche Unterhaltungsmaßnahmen dort künftig notwendig werden und wie diese finanziert werden können.

Deshalb hat die Gemeinde jetzt einen Brief an den Landkreis Uelzen und den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) geschickt. Darin bittet Bau-Fachbereichsleiter Rüdiger Lilje um Auskünfte, wann die nächste Sicherheitsüberprüfung am Hardausee ansteht und welche baulichen Veränderungen in den kommenden fünf bis zehn Jahren gefordert werden.

Der Erhalt des Sees sei nur möglich, wenn die Auflagen der Aufsichtsbehörden für die Gemeinde Suderburg finanzierbar seien, betont Verwaltungschef Thomas Schulz. Wenn nicht, müsse im schlimmsten Fall das Wasser abgelassen und der See zurückgebaut werden.

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