Diesel und Milch im Straßengraben

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Der Fahrer des Milchtransporters blieb unverletzt. Die B 71 musste zur Bergung des Lkws mehrere Stunden gesperrt werden.

no Gerdau. Auf dem Weg nach Stendal verunglückte in der Nacht zu Donnerstag gegen 1.30 Uhr ein Milchtransporter. Zwischen Gerdau und Holthusen II geriet der 64-jährige Fahrer vermutlich aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn und fuhr auf den seitlich aufgeweichten Grünstreifen.

Der Sattelzug kippte um und kam im Graben liegend zum Stehen. Dabei wurden nicht nur zwei Bäume und das Erdreich beschädigt, sondern auch der Tankwagen, so dass Milch und Dieselkraftstoff ausliefen. Der Kleinunternehmer aus Winsen/Luhe befährt überwiegend den norddeutschen Raum für den Transport von Milch.

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Für die Aufräumarbeiten der Straße und für das Absaugen der ausgelaufenen Milch und des Kraftstoffes waren Einsatzkräfte der Feuerwehren Gerdau und Suderburg im Einsatz. Der 64-Jährige blieb unverletzt. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die Nachmittagsstunden, da der Tankwagen erst ausgepumpt werden musste, bevor die Bergung beginnen konnte. Die B 71 blieb bis in den Abend hinein voll gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden vorerst auf 80 000 Euro.

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