NABU und Caritas stellen bei Holxen sichere Quartiere für nächtliche Jäger auf

Betonkästen für Fledermäuse

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Die Wälder entlang des Stahlbachs bei Holxen sind ein wichtiger Lebensraum von Fledermäusen.

Holxen. An der historischen Wassermühle in Holxen fließen die Bäche Hardau und Stahlbach zusammen und münden nach einigen Kilometern in die Ilmenau.

Im Rahmen des Projekts „Abendsegler im Bachtal“ wurden vom Naturschutzbund (NABU) Uelzen Quartierstandorte für Fledermäuse entlang der Fließgewässer errichtet.

Um den Mangel an Baumhöhlen in den Wäldern auszugleichen, wurden spezielle Holzbetonkästen an Bäumen befestigt. Thomas Dorschner vom NABU hat das Projekt zusammen mit Ralf Ritter von der Caritas erarbeitet. Mit Hilfe der BINGO Umweltstiftung wurde die Maßnahme finanziert. Quartierstandorte für Fledermäuse helfen den geschützten Tieren bei der jährlichen Wanderung und bieten sichere Verstecke.

Die Konkurrenz um die wenigen Baumhöhlen in den Wäldern ist groß. Viele Vogelarten, Insekten und kleine Säugetiere sind auf verlassene Spechthöhlen angewiesen. Die Bereitstellung von künstlichen Tagesquartieren verbessert die Situation der Fledermaus und gibt Erkenntnisse zur Bestandsentwicklung. Das Waldareal der Caritas ist Teil eines Netzwerkes und formt eine fledermausfreundliche Region im Suderburger Land.

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