Beton-Einbau ab nächster Woche

Fertigstellung bis Jahresende: Radweg zwischen Gerdau und Bargfeld nimmt Gestalt an

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Der Unterboden des neuen Radwegs an der Kreisstraße 38 zwischen Gerdau und Bargfeld ist bereits fertig. Ist der ersten November-Woche soll dort der Beton eingebaut werden.

bs Gerdau/Bargfeld. Am Rand der Baustelle türmen sich Sand- und Erdhügel, Holzpflöcke mit rot-weißem Flatterband und Warnbaken markieren den gesperrten Bereich, daneben steht ein verwaistes Walzenfahrzeug: Der Radwegbau an der Kreisstraße 38 zwischen Gerdau und Bargfeld hat in den vergangenen Tagen Pause gemacht.

Das soll sich in der ersten November-Woche aber ändern. Dann werde die Betondecke auf dem etwa 1,5 Kilometer langen Abschnitt aufgebracht, erklärt Kreissprecher Martin Theine auf AZ-Anfrage.

Der Unterboden der Verbindung ist bereits fertig. Sie führt – von Gerdau aus – auf der linken Fahrbahnseite bis kurz hinter den Ortseingang von Bargfeld. Neben dem Beton-Einbau sei nun noch die Andeckung des Mutterbodens neben dem Radweg geplant, teilt Theine mit. „Die Fertigstellung ist für den 31. Dezember 2015 vorgesehen“, kündigt er an. Einen offiziellen Eröffnungstermin für den Radweg gebe es aber noch nicht.

Nennenswerte Verzögerungen im Bauablauf habe es nicht gegeben. „Vielmehr wurde die Bauzeit von Beginn an großzügig ausgelegt, um auf diese Weise das Vorhaben möglichst kostengünstig verwirklichen zu können“, schildert der Kreissprecher. Nach seinen Worten belaufen sich die Baukosten auf etwa 425 000 Euro. 70 Prozent dieser Summe werden aus dem Sonderprogramm des Landes Niedersachsen für den Radwegbau finanziert, den restlichen Anteil trägt die Gemeinde Gerdau. Hinzu kommen die Planungskosten, von denen der Landkreis Uelzen 70 Prozent und die Gemeinde 30 Prozent übernimmt.

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