Zweiter Uhlen-Cup der Rudermannschaften aus Uelzener Gymnasien in Groß Liedern

Zwischen Kilometer 65,3 und 65,8

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bk Uelzen/Groß Liedern. Am Ende war das Ergebnis glasklar: Die Ruderer-Mannschaft des Lessing-Gymnasiums gewann mit 2:03 Minuten am Sonnabend den zweiten Uhlen-Cup eine halbe Bootslänge vor den Konkurrenten des Herzog-Ernst-Gymnasiums.

Die Mannschaft der BBS I/Berufliche Gymnasien, die vor einem Jahr triumphieren durfte, wurde, vermutlich wegen physischer Schwierigkeiten, abgeschlagen (2:11). Aber Dritter heißt bei Olympia immer noch Bronze!.

„Ja, natürlich wäre es schön, wenn wir eine Tradition etablieren könnten“, sagt Ansgar Büsse, der Betreuer des BBS-Teams, im Gespräch. Seine Kollegen von HEG und LeG, Jan Gerlach und Manfred Großmann, nicken eifrig. So wie die legendäre Ruder-Partie zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge, die es seit 158 Jahren gibt.

Nun ist der Elbeseitenkanal zwar nicht die Themse, die Stimmung war für die erst zweite Veranstaltung aber durchaus nett. Perfekt organisiert und akustisch hoch gerüstet gestalteten sich die zwei Minuten Wettkampf spannend. Gerudert wurde in Gig Doppelvierern mit Steuermann, die gebräuchliche Boote für Anfänger sind, obwohl einige der Akteure die Mitgliederkarte des Rudervereins besitzen und keine absoluten Greenhorns auf dem Wasser waren. Gibt es unter den Gymnasien im Nebeneinander eine beobachtende Konkurrenz (die natürlich immer bestritten wird), ist so ein Wettkampf „etwas Verbindendes“, ist sich Ansgar Büsse sicher. Es sei doch mehr Spaß als Ernst, diese 500 Meter auf dem Wasser im Gegeneinander zu meistern. Und damit dieser Spaßfaktor unterstrichen werden konnte, traten nach der Siegerehrung noch einmal drei Teams an: Lehrer der drei Einrichtungen, die Siegermannschaft des LeG und Abiturienten des Jahrgangs 1988 – mit Figuren deutlich stattlicher, so dass das Abi-Shirt schon an so mancher Stelle kniff. Gewonnen haben – natürlich die Lehrer. Gefolgt von der Uhlen-Cup-Mannschaft 2012 des LeG mit Lea Frohloff, Kay Hammermeister, Alexander Giltmann, Fares Alken und der Steuerfrau Noreen Quasnik. In die Schranken gewiesen die 1988-er Abiturienten.

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