Polizeidirektion Lüneburg lädt wieder ein

Zweiter runder Tisch zu Lovemobilen

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nre Uelzen. Noch im Dezember wird es einen zweiten runden Tisch zur Diskussion um Sperrbezirke für die sogenannten „Lovemobile“, in denen Prostituierte ihre Dienste anbieten, geben. Das bestätigte die Polizeidirektion Lüneburg gestern auf AZ-Nachfrage.

Wie berichtet, prüft die Polizeidirektion gegenwärtig, ob für Lovemobile im Nordosten Niedersachsens Sperrbezirke eingerichtet werden sollten. Die Diskussion dazu hatten die CDU-Landtagsfraktion und Gleichstellungsbeauftragte von mehreren Landkreisen angeschoben. Die Direktion hatte während einer ersten Runde im Oktober dann das Vorkommen von Mobilen in betroffenen Landkreisen, Kommunen und Grundstückseigentümern dargestellt und rechtliche Wege aufgezeigt, wie Kommunen selbst das Aufstellen von Lovemobilen unterbinden können. Nun solle es beim zweiten Gespräch darum gehen, ob diese Wege beschritten werden oder aber, ob die Polizei doch noch Sperrbezirke ausweisen muss, heißt es von der Polizei.

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