28-Jähriger soll versucht haben, einen Passanten zu töten / Mutmaßliche Misshandlung der Freundin

Zehn Messerstiche Richtung Hals

Uelzen/Lüneburg. Das Uelzener Amtsgericht hat einen 28-jährigen Mann erst im Juni wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten verurteilt. Am 9. Oktober startet ein weiterer Prozess gegen ihn vor dem Landgericht Lüneburg.

Dort werden ihm wieder mehrere Taten vorgeworfen, unter anderem versuchter Totschlag, berichtet Volker König, Pressesprecher des Landgerichts.

Am 22. April soll der 28-Jährige an der Bahnhofstraße in Uelzen unter Drogen- und Alkoholeinfluss einen Passanten angegriffen und ihm ins Gesicht geschlagen haben. Das 30-jährige Opfer flüchtete. Kurz darauf soll ein 44-Jähriger vorbeigekommen sein, den der Angeklagte dann ebenfalls angegriffen habe. Laut Anklage wird der Beschuldigte verdächtigt, in Tötungsabsicht etwa zehn Mal mit einem Messer Richtung Bauch, Brust und Hals des 44-Jährigen gestochen und dabei mehrfach gerufen zu haben, er werde den Mann abstechen. Das Opfer hatte Glück, es konnte ausweichen und wurde nicht verletzt. Nach Angaben der Polizei setzte sich der 44-Jährige zur Wehr, sodass der Uelzener das Messer verloren habe, überwältigt und festgenommen wurde.

Von Diane Baatani

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