Stadtrat beschließt neue Bebauungspläne

Wohnquartier statt Tennisplatz

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Der Tennisplatz an der Nigebur-Straße soll zur Wohnfläche werden.

Uelzen. Der Stadtrat hat auf seiner Sitzung am Montagabend beschlossen, drei neue Baugebiete in Uelzen zu erschließen. Somit sollen der ehemalige Tennisplatz an der Bernhard-Nigebur-Straße, eine Fläche am Vorberg und ein Gelände im Sternviertel bebaut werden können.

Die Verwaltung wurde damit beauftragt, die Pläne beziehungsweise Satzungen aufzustellen.

• Der ehemalige Tennisplatz an der Bernhard-Nigebur-Straße wird seit etwa einem Jahr nicht mehr für den Sport genutzt, sodass die Stadt das etwa 9000 Quadratmeter große Grundstück zur Wohnfläche umwandeln möchte. Das ehemalige Domizil des Tennis-Clubs Uelzen wird auf der Rückseite durch den Uelzener Friedhof begrenzt. Wünsche von gewerblichen Betrieben, die die Bewohner nicht stören, sollen berücksichtigt werden.

• Eine rund 3200 Quadratmeter große Fläche an der Straße Am Vorberg und östlich von der Hambrocker Straße soll ebenfalls städtebaulich entwickelt werden. Anlass dafür ist der Wunsch eines Gartenbaubetriebes, der seinen vorhandenen Standort erweitern und somit langfristig sichern möchte. Die Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Damit die Erweiterung planungsrechtlich genehmigt werden kann, lässt die Stadt eine ergänzende Satzung für den Bereich aufstellen.

• In dem Quartier an der Marienburger, Stargarder sowie Wollsteiner Straße am Stern wurden in den sechziger Jahren Reihenhäuser errichtet. Durch eine Neuplanung des Gebietes soll die Erweiterung des Wohnraums ermöglicht werden. Ziel des Bebauungsplanes ist es, beidseitige zweigeschossige oder auch dreigeschossige Erweiterungen zuzulassen und damit gleiches Baurecht für alle Eigentümer in dem Quartier zu schaffen.

Von Diane Baatani

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