Umgestaltung des Schnellenmarktviertels: Stadt informiert auf öffentlicher Versammlung über die Vorschläge

Wohnen, Einkaufen, Kulturerlebnis

Ständig wechseln die Mieter, es gibt zahlreiche Leerstände: Das Schnellenmarkt-Viertel hat ein negatives Image. Foto: Ph. Schulze

tm Uelzen. Wie geht es weiter mit dem Schnellenmarktviertel? Über die bisherigen Ergebnisse und das geplante weitere Vorgehen informiert die Stadt Uelzen die Öffentlichkeit am Dienstag, 24. Januar, um 18.

30 Uhr im DRK-Mehrgenerationenzentrum an der Ripdorfer Straße 21 in Uelzen. Alle interessierten Bürger und insbesondere die Anlieger, also die Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibende des Schnellenmarktviertels, sind herzlich eingeladen.

Das Viertel hat seit langem mit einem negativen Image zu kämpfen. Eine Folge ist ein immer schnellerer Kreislauf aus häufigen Mieterwechseln, wachsenden Leerständen, weniger Kundschaft, geringeren Einnahmen und einem zunehmenden Wertverlust der vorhandenen Immobilien.

Die Stadt Uelzen beabsichtigt daher, das Schnellenmarktviertel umzugestalten. Um die daraus resultierenden positiven Effekte zu nutzen, müssen weitere konkrete Maßnahmen folgen. Diese sollen zusammen mit den Bürgern entwickelt und umgesetzt werden, um den Schnellenmarkt als zukunftssicheren Standort zu positionieren. „Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung des Schnellenmarktviertels ist eine stärkere Zusammenarbeit und ein gemeinsames Handeln von Stadt, Bewohnern, Eigentümern und Gewerbetreibenden des Viertels. Nur wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, kann das Ziel erreicht werden, die Attraktivität des Viertels zu steigern“, ist Fachbereichsleiter Michael Kopske überzeugt.

Seit Herbst 2011 hat die Stadt Uelzen in enger Abstimmung mit einer Initiativarbeitsgruppe, der vor allem Anlieger des Viertels angehören, Untersuchungen und Befragungen durchführen lassen. Gemeinsam wurden erste Ideen und Strategien erarbeitet, wie und wohin sich das Schnellenmarktviertel künftig entwickeln könnte. Dabei standen insbesondere die drei denkbaren Profile „Erlebniseinkauf rund um den Schnellenmarkt“, „Neues Wohnen im Schnellenmarktviertel“ sowie „Gastronomie- und Kulturviertel“ in der Diskussion. Diese Analysephase, die durch die Lübecker Firma CIMA begleitet wurde, ist nun beendet. Jetzt soll das Konzept zur Aufwertung und langfristigen Stärkung des Schnellenmarktviertels konkretisiert werden.

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