Eine Einladung zum Dialog

„Woche der Diakonie“ mit Gottesdiensten, Gesprächen und Frühstück unter freiem Himmel

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Sprechen gemeinsam eine Einladung für die Woche der Diakonie aus: Andrea Zobel (Familienbildungsstätte, v.l.), Thomas Bader (Heiligen-Geist-Stiftung), Gabriel Siller (Geschäftsführer Diakonieverband), Cornelia Häcker (Johanniter), Ruth Andrick (CJD Göddenstedt), Tanja Klomfass (Diakonie) und Ute Friedrich (Dorfhelferinnenwerk).

Uelzen. Die Diakonie sagt Anfang September: „Herzlich Willkommen!“ Es ist eine Einladung an die Menschen in der Region, miteinander ins Gespräch zu kommen – bei besonderen Gottesdiensten, bei einem Fest der Kulturen, einem Frühstück unter freiem Himmel:

Von Sonntag, 4. September, bis Sonntag, 11. September, ist die Woche der Diakonie geplant.

Sie findet jährlich statt. Gabriel Siller, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Nordost-Niedersachsen sagt: „Wir wollen mit der Woche der Diakonie Menschen aller Colleur erreichen.“ Wer praktische Hilfe suche oder emotionale Unterstützung benötige, sei genauso willkommen, wie Menschen, die nicht alleine bleiben wollen oder einfach Lust auf Gespräche haben.

So laufen die Vorbereitungen für Veranstaltungen, bei denen immer wieder Gelegenheit zum Austausch besteht. Zum Auftakt wird am Sonntag, 4. September, ein Diakonie-Gottesdienst in der St. -Remigius-Kirche in Suderburg ab 9.30 Uhr stattfinden. Diakonie-Mitarbeiterin Tanja Klomfass wird die Predigt halten.

Am Dienstag, 6. September, folgt ein „Stadtgespräch“ im Rahmen der Woche der Diakonie im Café Samocca in Uelzen. Das Thema: „Ich für andere – ehrenamtlich aktiv“. In Impulsreferanten werden Menschen, die ehrenamtlich oder beruflich für andere im Einsatz sind, von ihren Erfahrungen sprechen und Gedanken formulieren, die dann an den Tischen im Café vertieft werden können. Sille: „Es soll kein klassisches Frage-Antwort-Spiel sein.“

Auf dem Kirchplatz vor St. Marien in Uelzen können dann Menschen am Mittwoch, 7. September, ab 10 Uhr bei einem Offenen Frühstück Platz nehmen. Das Dorfhelferinnenwerk organisiert es. Ute Friedrich erinnert sich mit Freude an das letztjährige Frühstück: „Die Gespräche waren bunt“, sagt sie. Es fanden auch Besucher des Wochenmarktes zum Frühstück, „ganz spontan“, so Friedrich. Brötchen, Butter und Kaffee sind vorrätig, Aufschnitt müssten die Besucher mitbringen.

Zum zweiten Mal nach der Premiere im vergangenen Jahr soll ein „Fest der Kulturen“ am Treff am Kö in Uelzen am Freitag, 9. September, ausgerichtet werden. Begegnungen stehen auch hier im Vordergrund – Beginn ist um 14 Uhr. Für Kinder sind Spiele geplant, ein Saxophon-Emsemble hat zugesagt wie auch die Line-Dancer und Bauchtänzer, die regelmäßig im Treff am Kö üben.

Zum Abschluss ist am Sonntag, 9. September, um 10.30 Uhr eine Thomas-Messe in St. Marien vorgesehen. In ihr soll das diesjährige Thema der Woche der Diakonie noch einmal aufgegriffen werden. „Wir öffen Türen. Unausgesprochen gilt das Willkommen allen Menschen: Niemand ist ausgeschlossen“, heißt es dazu von der Diakonie.

Von Norman Reuter

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