Großer Workshop in der Stadthalle mit mehr als 120 Teilnehmern

Wissen rund ums Pferd

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Dr. Otto-Werner Marquardt (links), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde, Dr. Theo Hölscher (Mitte) und Professor Ernst Kalm vom Institut für Tierzucht und Tierhaltung begrüßten ein großes Fachpublikum in Uelzen.

aja Uelzen. „Seit mehr als 20 Jahren pilgern führende Vertreter aus Wissenschaft und Praxis in die Heidestadt Uelzen“, begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende der Uelzener Versicherungen, Otto-Werner Marquardt, die mehr als 120 Teilnehmer zum siebten Pferdeworkshop in der Stadthalle.

Aus ganz Deutschland, der Schweiz, Dänemark und den Niederlanden kommen sie alljährlich nach Uelzen, „um hier eine weit über die deutschen Grenzen hinaus anerkannte Tagung zu den neuesten Entwicklungen in Zucht, Produktion und Ökonomie abzuhalten“.

In der Regel finden solche Foren an den Orten der Hochschulen statt, erklärte Marquardt, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde ist, die Bedeutung des dreitägigen Treffens. „Der Themenblock Tierwohl und Tierschutz nimmt seit einigen Jahren einen zentralen Schwerpunkt unserer Tagungen ein“, sagte Theo Hölscher, Vorstandsvorsitzender der Uelzener Versicherungen, deren Workshops sich in der Fachwelt als Bestandteil fachlichen Austauschs etabliert haben. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrecht-Universität in Kiel und der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde ausgerichtet.

Die überwiegende Zahl der Referenten kam von den sieben führenden Tierzuchtinstituten an den deutschen Universitäten und berichtete über neue Erkenntnisse. Wissenschaftliche Züchtungsansätze, Gesundheit, Zuchtwertschätzung und Ökonomie in der Pferdehaltung waren unter anderem Themen.

„Kompaktes Wissen in Kurzreferaten mit anschließender Diskussion“, beschrieb Ines Barth, Agraringenieurin von der Technischen Hochschule in Dresden, was sie an den drei Tagen besonders beeindruckte. „In Uelzen erhalten wir einen Überblick, was in anderen Forschungseinrichtungen geschieht.“ Nicht zuletzt stelle das Pferd einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor dar, betonten die Veranstalter.

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