Über 6000 Portionen Cannabis landen vor GSG-9 / Bewährungsstrafe für Uelzener

Wirbel um den großen Wurf

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Uelzen. 6177 Portionen Cannabis wollte ein 25-Jähriger aus Uelzen verkaufen, doch dann warf er sie in einer Kurzschlussreaktion direkt in die Hände der Bundespolizei. Gestern musste der 25-Jährige sich vor dem Amtsgericht Uelzen verantworten.

Die Antiterroreinheit GSG-9 der Bundespolizei hatte am 3. Mai dieses Jahres im Rahmen der Ermittlungen gegen eine Schleuserbande acht Gebäude in Uelzen durchsucht. Als die Beamten vor einem der Häuser gewartet hatten, war ein Beutel mit rund 750 Gramm hoch konzentrierten Marihuanas aus einem Fenster im Obergeschoss gefallen. Dass der Mann, der seit vier Jahren in Uelzen lebt und mit der Schleusung nichts zu tun hatte, das Rauschgift verkaufen wollte, bestritt er gestern zunächst vor dem Schöffengericht.

Von Diane Baatani

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