CDU will auf Anlieger zugehen

Der 14-jährige Patrick (links) und der 12-jährige Marc waren mit Feuereifer bei der Sache beim Schachspiel auf der Veerßer Straße.

mr/tm Uelzen. Der Bauer marschiert geradeaus, er schlägt aber schräg. Nicht ganz einfach zu durchschauen, wenn man gerade mal acht Jahre alt ist. Doch die jüngsten Teilnehmer des Schachspiel-Nachmittags hatten gestern den Bogen schnell raus auf der Veerßer Straße. Ein kalter Wind pfiff durch die neue und heftig umstrittene Fußgängerzone, doch die Liebhaber des Strategiespiels ließen sich davon nicht abgeschrecken. Der Jugend-Schachtreff des Post SV Uelzen, verstärkt durch einige Mitschüler des Herzog-Ernst-Gymnasiums, forderte Passanten zum königlichen Spiel heraus.

Derweil wird der Appell der Anlieger der Veerßer Straße an die Stadtpolitik, die Testphase für die Fußgängerzone möglichst schnell wieder zu beenden, wird am Montag Thema im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss sein. Das kündigte Bürgermeister Otto Lukat (SPD) am Donnerstag auf der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses an.

Die CDU-Fraktion werde für die Dezember-Sitzung des Stadtrates einen Antrag vorbereiten, sagte Fraktionsvorsitzender Stefan Hüdepohl. Die Christdemokraten wollen mögliche konkrete Schritte in den nächsten Tagen gemeinsam mit den verschiedenen Anliegern und auch unter Einbeziehung des Handelsvereins beraten.

Unterdessen scheinen die Probleme einzelner Geschäfte in der Veerßer Straße gravierendere Ausmaße anzunehmen. CDU-Ratsmitglied Heinz-Joachim Höfer berichtete im Stadtentwicklungsausschuss davon, dass neben dem feststehenden Auszug von Volber ein weiteres Geschäft eine Kündigung des Mietvertrages erwägt. Wie die AZ aus Kreisen der Anlieger erfuhr, sind zwei Geschäfte bekannt, bei denen wegen der Fußgängerzone Mietminderungen verhandelt beziehungsweise vereinbart worden sind.

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