Open-R-Veranstalter Ulrich Gustävel über künftige Festival-Pläne und die Künstler-Betreuung

„Wie einen Sack Flöhe hüten“

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Sommerfeeling pur auf dem Festival-Gelände, Veranstalter Ulrich Gustävel mit Tochter Marielena, die erstmals die Künstler betreute: Für die zweitägige Veranstaltung gab es viel Lob von allen Seiten.

Uelzen. 12 000 Menschen strömten zum zweitägigen Open R auf dem Uelzener Albrecht-Thaer-Gelände. Während gestern der Abbau auf Hochtouren lief, war Organisator Ulrich Gustävel bereits dabei, Pläne für die nächsten beiden Festival-Jahre zu schmieden.

Im Gespräch mit AZ-Chefredakteur Thomas Mitzlaff zieht Gustävel seine ganz persönliche Open-R-Bilanz und blickt nach vorne.

Auszug aus dem Interview, AZ vom 29. Juli 2014.

Herr Gustävel, haben Sie am Tag danach schon realisiert, was für zwei unbeschwerte, fröhliche Tage Uelzen gerade erlebt hat?

Ich habe heute Nacht darüber nachgedacht. Ja, das war schon eine tolle Sache. Und das kann man nur gemeinsam schaffen. Einer hat die Idee, aber unendlich viele Leute helfen da mit. Da hat man als Außenstehender kaum eine Vorstellung von. Und es muss eine Stadt geben, die das unterstützt. Und das tut sie. Ich kann mit jedem Problem kommen, ob zu Verwaltung, Feuerwehr, Polizei, DRK.... da ist in den vergangenen sechs Jahren wirklich etwas gewachsen. Und dann bringt es auch Spaß.

Unwägbarkeiten gibt es doch aber wohl immer bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung? 

Ja, die Betreuung der Künstler ist immer eine Herausforderung. Das ist wie einen Sack Flöhe zu hüten. Das hat diesmal meine Tochter Marielena übernommen. Frida Gold wollte einen Rohkostsalat und Rote Beete, Boss Hoss brauchten 30 kleine Flaschen Underberg, weil sie vor der Show immer anstoßen –da muss man improvisieren können.

Welche Resonanz haben Sie von den Künstlern erhalten? 

Viele sind ganz lange geblieben, haben sich noch umgeschaut – ein sicheres Zeichen, dass sie sich wohlfühlen.

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