Weniger Fläche – weniger Unfälle

Die Einmündung von Breidenbeck auf die Nordallee gilt als Unfallschwerpunkt. Noch in diesem Sommer sollen an der Nordallee die Fahrspuren auf zwei reduziert und ein zweiter Radweg gebaut werden. Foto: Ph. Schulze

Uelzen. An der Nordallee soll noch in diesem Sommer das Unfallrisiko vermindert werden. Die Straßendecke wird in den kommenden Wochen ausgebessert, und im Zuge dieser Maßnahme sollen auch die Fahrbahnen neu aufgeteilt werden.

Derzeit führen dort drei Spuren vom Kreisverkehr zur Bushaltestelle Nordallee, Autofahrer nutzen die dritte Spur häufig zum Ausweichen. Zudem parken dort oft Lastwagen und verhindern die Sicht für diejenigen, die aus einer der Ausfahrten auf die Nordallee abbiegen.

Diese rechte Spur soll zugunsten von Grünstreifen und einem Fuß- und Radweg entfernt werden, sagt der städtische Baudezernent Karsten Scheele-Krogull. Der Fuß- und Radweg werde dann vom Kreisverkehr bis an die Bushaltestelle führen. Auf Höhe der Busstation soll es eine Mittelinsel geben, die es Fußgängern und Radfahrern ermöglicht, die Fahrbahn sicher zu überqueren. Diesen Wunsch hätten ohnehin schon vielfach die Anwohner vom Loosekamp geäußert, die die Bushaltestelle nutzen. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Bauarbeiten, anschließend soll die Maßnahme beginnen.

An diesem Straßenabschnitt der Nordallee gibt es ein zusätzliches Problem: Wer aus der Straße Breidenbeck an die Nordallee heranfährt, kann den Radweg schlecht einsehen. Nicht nur Privatpersonen, auch Gewerbetreibende haben sich nach Angaben Scheele-Krogulls über die Situation beklagt. Vor allem bei der Glätte im Winter und bei Schneebergen hat es in diesem Straßenabschnitt oft gekracht. Die Unfallkommission hat diese Stelle deshalb als Unfallschwerpunkt eingeordnet (AZ berichtete).

Seit 2010 kann man von der Straße Breidenbeck nur noch nach rechts auf die Nordallee abbiegen. Das sei hinnehmbar, „obwohl es den einen oder anderen gibt, der das nicht eingesehen hat“, so Scheele-Krogull. „Das können wir wieder rückgängig machen, wenn wir die rechte Spur auf der Nordallee wegnehmen.“

Ein weiterer Unfallschwerpunkt ist die Kreuzung an der Sternstraße/Ecke Nothmannstraße. „Wir haben verschiedene Versionen eines Kreisverkehrs geplant“, sagt Scheele-Krogull. Es soll auf der Kreuzung ein Kreisel gebaut werden, der für Lastwagen überfahrbar ist, wie der Kreisel am Sternplatz. Die Stadtverwaltung habe bereits eine Summe von rund 50 000 Euro für die Maßnahme für das Jahr 2012 angemeldet. Wenn der Stadtrat zustimmt, könnte der Bau im kommenden Sommer oder Herbst beginnen.

Von Diane Baatani

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