Kurverwaltung kritisiert geplanten Umzug des BGS-Museums in das Brauhaus

Zu wenig Platz auf dem Kornboden

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Mittelalterliches Ambiente: Der Ritter an der Burg begrüßt die Gäste, im Kornboden des Brauhauses soll das BGS-Museum Unterschlupf finden. Doch die Kurverwaltung hat Bedenken, ob der Platz ausreicht.

Bad Bodenteich. Viele Dachschrägen und alte Balken. Rustikal – so sieht der Kornboden des Bad Bodenteicher Brauhauses aus. Doch der Raum ist begehrt oder besser gesagt, er wird immer mal wieder ins Gespräch gebracht.

So auch für das Bad Bodenteicher BGS-Museum, das sich derzeit noch in der Grundschule an den Seewiesen befindet. Doch dieser Raum wird für neue Hortgruppen benötigt (AZ berichtete). Die Politik hat sich bereits im Verwaltungsausschuss dafür ausgesprochen, dass das Museum auf den Kornboden umziehen will.

Doch so ganz perfekt scheint sich der Raum nicht für das Museum zu eignen. Kai Schüttenberg von der Kurverwaltung schilderte den Mitgliedern des Tourismusausschusses die Problematik und die aktuelle Situation. Das Büro für angewandte Archäologie (AGIL) nutzt rund 60 Quadratmeter für Kurse. 45 Quadratmeter werden für das Möbellager benötigt. Damit blieben rund 82 Quadratmeter für das BGS-Museum. Doch zudem seien große Umbaumaßnahmen notwendig. Nicht nur, dass sich jede Menge Schrägen auf dem Kornboden befinden, auch die Sicherheit der Exponate müsse durch zusätzliche Wände und abschließbare Türen gesichert werden.

Von Jörn Nolting

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