Sanierung von St. Marien noch etwa bis November / Elastisches Material im Bau

Weicher Riese rausgeputzt

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Im Ostteil sind tiefe Risse im Mauerwerk erkennbar.

Uelzen. Bis zum Ende dieses Jahres soll die Sanierung der St. -Marien-Kirche in Uelzen fertig sein. Das hofft zumindest ihr Küster, Willy Strothmann. Sicher versprechen kann er nichts, es gebe zu viele Unwägbarkeiten. „Man kann nicht genau sagen, wann wir fertig sind.

Es hängt davon ab, wie hoch die Schäden noch sind, und wann wir in diesem Jahr anfangen können“, sagt der Küster.

Noch in diesem Jahr soll die Sanierung weitergehen. Ab April, so der bisherige Plan, soll das Gemäuer auf der Südseite des Gebäudes erneuert werden. Nach dem Weinmarkt im Juni soll dann die Ostseite an den fünf Propheten, der „Hohe Chor“, ausgebessert werden. Gerade hier seien die Schäden im Mauerwerk, mit Brüchen und Rissen, gut sichtbar. Danach komme dann die Nordseite am Kirchplatz an die Reihe. „Bis November wollen wir komplett fertig sein. Das ist das Ziel, und wir hoffen, dass wir das erreichen können“, so Strothmann.

Etwa 40 Prozent der Fassade des Kirchenschiffes, so schätzt Strothmann, müsste ausgewechselt werden. „Das ist eine Menge, aber es ist nicht so viel wie am Turm“, meint er. Der Turm hatte eine Schadensquote von 60 Prozent. Vom Turm ist das Gerüst herunter, die Sanierung ist fertig.

Von Kai Hasse

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