Leiter Thomas Garbers verabschiedet / Neue Zuordnung nach Diakoniefusion

Wandel in der Bildungsstätte

Verabschiedung durch einen Freund: Propst Stephan Wichert-von Holten (l.) überreichte Thomas Garbers ein Geschenk.

Uelzen. Der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Uelzen steht ein Wandel bevor: Zum einen wird es ab dem 1.

Januar 2013 einen Wechsel der Leitung geben, zum anderen wird ab demselben Zeitpunkt die Einrichtung von der Diakonie abgekoppelt in der Trägerschaft des Kirchenkreises bleiben. Bislang gehört die Familien-Bildungsstätte dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises an, das zu Jahresbeginn mit dem Diakonieverband Lüneburg/Bleckede zum Diakonieverband Nordostniedersachsen fusioniert.

Zugleich bleibt auch die Familien-Bildungsstätte nicht von Sparmaßnahmen verschont, wie aus dem Haushaltsplan für 2013 hervorgeht. Die Leitungsposition und deren Stellvertretung werden Kürzungen von rund 5,5 Prozent hinnehmen müssen. Im Vergleich zu anderen Posten im Sparplan des Kirchenkreises machen die somit eingesparten 2900 Euro für die Einrichtung jedoch den geringsten Anteil aus.

Der bisherige Leiter der Familien-Bildungsstätte und zugleich der Sozialpädagogischen Familienhilfe, Thomas Garbers, wird diesen neuen Abschnitt nicht mit begleiten, da er gestern seinen letzten Arbeitstag hatte und die passive Phase einer Teilzeitregelung antritt. Nach 24 Dienstjahren wurde er bei einer Andacht in der gut besuchten Uelzener St.-Marien-Kirche durch Propst Jörg Hagen von seinem Amt entpflichtet. Sehr persönliche Abschiedsworte sprach Propst Stephan Wichert-von Holten aus dem Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg, der mit Garbers seit dem gemeinsamen Dienst in der Lüneburger St.-Nicolai-Kirche in den siebziger Jahren befreundet ist. „Dass es Arbeit gibt, dafür hast du dich eingesetzt“, beschrieb Wichert-von Holten das Wirken seines Freundes in der Familien-Bildungsstätte, „es fällt dir schwer, davon zu lassen... Von den Menschen zu lassen, fällt dir schwer.“ So ganz davon lassen möchte Garbers tatsächlich nicht. Er will sich künftig stärker um seine Familie kümmern und sich als Coach mit einem Beratungsbüro selbstständig machen, sagt er.

Die neue Leiterin der Familien-Bildungsstätte kommt aus Hannover, sie war zuvor an der Volkshochschule und an der Universität tätig, so Hagen.

Von Diane Baatani

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